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DIE BIBLIOTHEK
Nur 10% der Kunsthaus Besucher und -Besuche-
rinnen nutzten unsere B ibliothe k, und knapp der Hälf-
te aller Nichtnutzern ist das Angebot überhaupt nicht
be -kannt. Wir haben reagiert, und Ende 2006 erschien
ein neuer Bibliotheksprospekt, den wir im Haus wie
auch in anderen Bibliotheken aufl egen werden.
DER ERWEITERUNGSBAU
Die Kuns thaus -Besucher und -B e sucherinnen stehen
den geplanten baulichen Veränderungen grunds ätz lich
positiv gegenüber. Die Mehrheit der Besucherinnen
und Be sucher befürwortet die Kuns thaus -E rw eiterung
sowie die Integration der Samml ung Bührle ins Kuns t-
haus. Fast 70% dies er Befürworter erhoffen sich durch
den Umbau mehr Platz für Sondera us s tel lungen, rund
60% finden, es sollte mehr Platz für die Sa mmlung
geben. Fast alle Zürcher Stimmber echti gte n unter den
befragten Kunsthaus-Besucher und -Besucherinnen
wür den bei einer Abstimmung dem Investitionsbeitrag
der Stadt der Kuns thaus -E rwe iterung zustimmen;
jeder z ehnte Befragte würde die E rwe iterung selbst
mit einer Spende unt ers tützen. Auf unsere Mitglieder
können wir zählen: Von Ihnen würde uns etwa ein Vier-
tel etwas spende n, was dem Projekt einen zusätzlichen
Schub geben würde.
Alle, die noch mehr wissen wollen, können
die Ergebnisse der Umfrage in voll em U mfang in der
Bibliothek einsehen.
Die M ehrheit der Kunsthaus-Besucher und -Be su-
cherinnen fühlt sich gut über aktuelle Ausstellungen
info r miert, ein Vierte l von ihnen informiert sich da rüber
in der «N euen Zür cher Zeitung». Das Jahresprogramm
und die Möglichkeit einer Mitgliedschaft in der Zürcher
Kunstgesellschaft des Kunsthauses kennt rund die
Hälfte der Bes ucher und Besucherinnen.
Mit der Einr icht ung des Mus eums und der Prä-
s entation der Sa mmlung sind die Besucher und Besu-
cherinnen sehr zufrieden (vermehrt wird nach zus ätz-
lichen Sitzgel e genheite n gefragt). Die vorhandenen
Or ientierungshil fen scheinen gut zu funktionieren.
Erstaunlicherweise nimmt mit s teigendem Alter die
V ers tändlic hk eit der Orientierungshilfen zu. Inoffiziell
war zu hören, dass ältere Menschen im Eingangs-
bereich geduldiger seien und sich Zeit nehme n wür-
den, die Beschriftungen zu lesen.
Auch die Akzeptanz und Zufriedenheit mit dem
Mus eums -Shop nimmt mit steigendem Alter zu. Wir
werden unsere Aufmerksamkeit künftig vermehrt
auch den Jüngeren zuwenden. Im Jahr 2007 findet ein
interne r W orksho p zu dies em Thema s tatt.
F rauen scheinen mit den Orientierungshilfen wie
auch mit dem Audiogui de t endenziel l besser klarzu-
kommen als M änner . Zudem scheinen sie häufiger im
Mus eums -Shop als auch im Café einzuka ufe n, und sie
beurteilen das Personal besser.
DAS CAFÉ
Die Preise und der Service im Café (das von der Stif-
tung Zürcher Kunsthaus verwaltet wird und or gani-
s atorisch zum Kuns thaus -Re st aurant gehört) lösen
fast durchweg Unzufriedenheit aus – ein wesentlicher
Grund, auf Verbesserungen in diesem wichtige n Servic e-
bereich zu dr ingen.