Volltext: Jahresbericht 2009 (2009)

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angemessen dokumentiert wird. In seinen «Lebens- 
erinnerungen», der populärsten deutschen Künstler- 
Autobiographie des 19. Jahrhunderts, hat sich Richter 
über den Zürcher Malerdichter anerkennend geäus- 
sert. (Siehe den Beitrag im Anhang). 
Anlässlich der Museumsnacht vom 23. Mai prä- 
sentierte der Konserv ator eine Auswahl von acht 
Meisterwerken der Mexikani schen Grafik aus der 
350 Blätter umf as senden, hoc hkaräti gen Sc henkung 
Armin Haab (1919–1991) und brachte sie in Bezi e- 
hung mit Werken von Albr echt Dür er, Francisco de 
Goya und Fried a Kahlo. Den Anfang bildete die Zink- 
ät zung von Josè Guadalupe Posada, des Vaters der 
mexikanischen Grafik, «Calavera Don Quijote de la 
Manc ha», 1889, darauf folg ten sieben Lithografien: 
David Alfaro Siq ueiros, «Emilio Zap ata», 1930; Diego 
Ri vera, «La Maestra», 1932; Jean Char lot, «Tortil- 
lera with Ch ild», 1941; Alfredo Zalce, «Sisalschnei- 
der», 1945; Rufino T amayo, «Pajaros», 1950; L, Raúl 
Ang uiano, «Ná K›in Lacandona», 1951;.Elizabeth 
Catlett, «Alphabeticación», 1953. BvW 
Benutzung 
Ausleihe im Studiensaal 5947 
Ausleihe an Ausstellungen 247 
davonim Hause 95 
an andere Museen 152 
und deutschen Gessner-Rezeption gewonnen werden. 
Ein vollständiges Werkverzeichnis der Pinselzeichnun- 
gen und Gouachen von Salomon Gessner in öffentli- 
chem Schweizer Besitz, nebst Verzeichnissen der ihm 
zugeschriebenen Zeichnungen und Gouachen in den 
Museen Deutschlands, Englands und der USA konnten 
im Anhang untergebracht werden. Für die reibungslo- 
se Zusammenarbeit sei an dieser Stelle unserer wis- 
senschaftlichen Assistentin, lic. phil. Laura Mahlstein, 
herzlich gedankt. 
Im Zusammenhang mit diesen Vorbereitun- 
genwurdeausdemKunsthandelderersteBandvon 
Gessners Schri ften in Quart «Contes moraux et Nou- 
velles Idylles de D[iderot] et Gessner» von 1773 mit 
den eigenhändigen Illustrationen für die Grafische 
Sammlung angekauft. Die radierten ganzseitigen Bild- 
tafeln sind von seltener Frische und Klarheit. Auch 
das Aquarell von Adrian Ludwig Richter ( 1803– 1884) 
«Mädchengruppe auf den Appenzeller Bergen» von 
1873, das wir von einem renommierten Hamburger 
Kunsthändler erwerben konnten, füllt eine Lücke in 
unserer Sammlung. Die Vorliebe der sächsischen 
Künstler für die Naturidylle lässt sich zu einem guten 
Teil auf die hohe Wertschätzung Gessners, sowohl bei 
den in Dresden wirkenden Schweizern Anton Graff und 
AdrianZingg,wieauchbei Christian Ludwig von Hage- 
dorn und dem Leipziger Adam Friedrich Oeser zurück- 
führen. Es erschien uns deshalb nur folgerichtig, dass 
diese künstlerisch fruchtbare Beziehung zwischen der Zürcher Aufklärung und der Dresdner Romantik auch
	        
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