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Bei der Kunstha us-Er w eiterung sind wir zu sam-
men mit unseren Partnern, der Stadt Zür ich und der
St iftung Zür cher Kunsthaus, in der neu gegründe-
ten E infachen Gesellschaft Kunstha us-Er w eiterung
ein gutes Stück vorangek ommen. Zu den Organen
der Gesellschaft gehören die Baukommission und
das Projekttea m. Eine grosse Zahl von Fachplane r n
ist bereits involviert, die in enger Abstimmung mit
David Chipperfield und den Arc hitekte n in s einem
Büro die komplexe Pla nung vorantreiben. Im Zen-
trum der Arbeit stand das sogenannte Vo r projekt,
das bereits einen hohen Detaillierungsgrad aufweis t
und als erstes wicht iges Etappenziel im Jahr 2011
abgeschlossen sein wird. Der Vorstand der Zürcher
Kunstgesellschaft hat einen Begleitenden Aus schuss
gegründet, der Vorstan d und D irektion bei wichti gen
Fragen berät. Im R ahmen einer umfangreichen, pro
bono durc hgeführten Studie wird durch ein Team der
Boston Consulting Group ein Businessplan für das
künf tige grössere Kunsthau s erste llt. Ich danke stell-
vertretend den Herren Elmar W iederin und Adrian
Hofer von BCG für ihre effiziente Unters t ützung des
Kunsthauses bei dies er wicht igen Aufgabe, die uns
hohe Planungssicherheit verschaffen wird. Gleic h-
falls konnten wir eine Förderstiftung ins Leben rufen,
die sich der ans pr uchsvo llen Aufgabe des Fundrai-
sings für die Kuns t h aus-Erweiterung widmet – und
erste, sehr erfreuliche Erfolge verme lden kann. Wir
sind auf gutem Weg.
Nicht zuletzt haben uns die Mitglieder der Zürcher
Kunstgesellschaft den Rücken gestärkt, das zeigt der
Zuwachs von 2000 neuen Mitgliedschaften, die allein
zwischen Oktober 2010 und Februar 2011 abgeschlos-
der Bank Julius Bär. Die Dr. Joseph Scholz Stiftung
hat unter ihrem Präsidenten Dr. Felix Baumann einen
namhaften Betrag gesprochen für die Erwerbung eines
bedeutenden Altmeisterbildes von Terbrugghen. Wir
freuen uns, dass dank der grosszügigen Unterstützung
durch die Stavros Niarchos Foundation und der Ars
Rhenia Stiftung eines der grössten Restaurierungspro-
jekte in der Geschichte des Kunsthaus begonnen wer-
den konnte: Die technisch aufwendige Untersuchung
und Restaurierung der Gipse von Alberto Giacometti,
die uns Albertos Bruder Bruno Giacometti geschenkt
hat. Ihm gilt ein besonders herzlicher Gruss; unser
äusserst grosszügige Förderer und Freund konnte in
geistiger Frische seinen 103. Geburtstag feiern und
nimmt sowohl an unseren Aktivitäten wie an unserem
Erweiterungsprojekt regen Anteil.
Dem Vorstand der Zürcher Kunstgesellschaft,
den Mitgliedern der Programmkommission wie auch
der Stiftung Zürcher Kunsthaus gebührt Respekt und
Dankbarkeit für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Dr. Mar-
tin Wetter, dem ich herzlich danke, hat als Quästor
seit dem Jahr 2002 gewirkt und trat im Berichtsjahr
zurück; sein Nachfolger ist Dr. Conrad M. Ul rich-
Bibus, den ich zu seiner einstimmigen Wahl durch die
Generalversammlung beglückwünsche. Ein besonde-
rer Dank gilt Dr. Thomas Wagner, der als Präsident
die Stiftung Zürcher Kunsthaus durch viele Jahre sou-
verän geführt hat und im Herbst 2010 verabschiedet
wurde, ebenso wie Trix Haussmann als langjähriges,
überaus kompetentes und hilfreiches Mitglied. Wir
begrüssen als neuen Präsidenten der Stiftung Herrn
Dr. Martin Zollinger herzlich und freuen uns auf eine gedeihliche Zusammenarbeit.