Volltext: Jahresbericht 2010 (2010)

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Kunsthausnächte 
Sonderveranstaltungen zu einem Thema, jeweils an 
einemSamstagvon19bis24UhrmitspeziellenPro- 
grammpunkten. Konzept und Organisation: Björn 
Quellenberg. Ein Kulturengagement der Cre dit Suisse 
– Partner des Kunsthaus Zü rich. 
6.Februar,«Art&Comedy» 
Interaktives Kabarett mit dem Berliner Unterhal- 
ter Thomas Kreimeyer. Szenische Lesungen mit den 
Autoren Christian Saehrendt und Steen Kittl, Künst- 
lervideos von Marcel Odenbach, Gilbert & George und 
Christian Jankowski. Impulsführungen. Kabarett-Ohr- 
würmer und Slapstick-Filmmusik von Sound-J Tom. 
20. November, «Kitsch & Kunst» 
Der Barock-Saal wurde zu einer Kits ch & Kunst-Vit- 
rine mit 25 privaten Leihgaben und Werken ausder 
Sammlung des Kunsthauses (Heinrich Keller, Johan- 
nes Itte n, Thomas Hirschhorn, Hans-Peter Feldmann) 
umfunktioniert. Im Hodler-Saal diskutierten Dr. Laura 
Arici und Professor Thomas Müllenbach (ZHdK) Werke 
ausderKitsch&Kunst-Vitrine,dieperLosvomPub- 
likum ausgewählt wurden. Eine spezielle Accrochage 
mit Werken von Hans-Peter Feldmann, Melchior Paul 
von Deschwanden, Otto Vautier, Auguste Renoir, Hans 
Thoma, Adolf Treidler vertiefte das Thema. 
Durch die Sammlung führt e Kerstin Bita r. Ihre 
Stationen umfassten unter anderem Werke von Gio- 
vanni Segantini, Meret Oppenheim und Urs Fischer. 
Manu Hophàn begrüsste 14- bis 18-Jährige an 
einem Workshop im Malatelier. 
Sound-J Tom spielte schräge Klassik, süssliche 
Schlager, Pop und Jazz. 
der Filmemacher statt. Björn Quellenberg und Kris tin 
Steiner moderierten den Anlass und stellten die Fil- 
memacher dem Publikum in kurzen Interviews vor. Ab 
dem17.AprilwarendieClipsimMuseumselber,auf 
der Kunsthaus-Website und auf YouTube zu sehen. 
Anlässlich des Jubiläums wurde eine Medienko- 
operation mit der «Neuen Zürcher Zeitung» vereinbart. 
Der Verlag publizierte am 17. April einen 22-seitigen 
Sonderbund mit Beiträgen zur Geschichte, zur Samm- 
lung, zum aktuellen Angebot und der zukünftigen Aus- 
richtung des Kunsthauses. Der Sonderbund lag der 
nationalenAuflagederNZZbeiundwurdenebendem 
Programmheft zumTag der offenen Tür im Kunsthaus 
verteilt. 
6. Mai, Ausgabetag der Jubiläumsmarke 
Verkaufsstart bei der Schweizer Post für die Briefmar- 
ke «19 10–2010 Kunsthaus Zü rich» im Wert von 100 
Rappen. Das Motiv aus der Serie «Equilibres» (19 85) 
von Peter Fischli und David Weiss wurde gemeinsam 
von Kunsthaus und Post mit den Künstlern ausge- 
wählt, die Marke von der Agentur Norm gestaltet. Sie 
warinallenPoststellenderSchweizundonlineimPhi- 
latelie-Shop erhältlich sowie bereits ab dem 17. April 
exklusiv im Shop des Kunsthauses. Um die Original- 
fotografie der «Liegenden» richtete Christian Klemm 
eine Accrochage der ursprünglichen Serie des «Stillen 
Nachmittags»ein,diebisindenHerbsthineininder 
Sammlungzusehenwar. 
Neugestaltung des «Kunsthaus-Magazin» 
Das seit 2002 unveränderte «Kunsthaus-Magazin» 
wurde inhaltlich und grafisch modernisiert. Eine 
Leser-Umfrage ging der Neulancierung voraus. Ab 
der ersten Ausgabe im Jubiläumsjahr erscheint es in 
kleinerem Format, mit einigen neuen Rubriken und 
der Möglichkeit, eine zweiseitige Panorama-Anzeige 
zu platzieren. Auf Chris ta Waldvogel, die das Magazin seit 1998 gestaltet hat, folgt die Agentur Cra fft.
	        
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