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Kunsthausnächte
Sonderveranstaltungen zu einem Thema, jeweils an
einemSamstagvon19bis24UhrmitspeziellenPro-
grammpunkten. Konzept und Organisation: Björn
Quellenberg. Ein Kulturengagement der Cre dit Suisse
– Partner des Kunsthaus Zü rich.
6.Februar,«Art&Comedy»
Interaktives Kabarett mit dem Berliner Unterhal-
ter Thomas Kreimeyer. Szenische Lesungen mit den
Autoren Christian Saehrendt und Steen Kittl, Künst-
lervideos von Marcel Odenbach, Gilbert & George und
Christian Jankowski. Impulsführungen. Kabarett-Ohr-
würmer und Slapstick-Filmmusik von Sound-J Tom.
20. November, «Kitsch & Kunst»
Der Barock-Saal wurde zu einer Kits ch & Kunst-Vit-
rine mit 25 privaten Leihgaben und Werken ausder
Sammlung des Kunsthauses (Heinrich Keller, Johan-
nes Itte n, Thomas Hirschhorn, Hans-Peter Feldmann)
umfunktioniert. Im Hodler-Saal diskutierten Dr. Laura
Arici und Professor Thomas Müllenbach (ZHdK) Werke
ausderKitsch&Kunst-Vitrine,dieperLosvomPub-
likum ausgewählt wurden. Eine spezielle Accrochage
mit Werken von Hans-Peter Feldmann, Melchior Paul
von Deschwanden, Otto Vautier, Auguste Renoir, Hans
Thoma, Adolf Treidler vertiefte das Thema.
Durch die Sammlung führt e Kerstin Bita r. Ihre
Stationen umfassten unter anderem Werke von Gio-
vanni Segantini, Meret Oppenheim und Urs Fischer.
Manu Hophàn begrüsste 14- bis 18-Jährige an
einem Workshop im Malatelier.
Sound-J Tom spielte schräge Klassik, süssliche
Schlager, Pop und Jazz.
der Filmemacher statt. Björn Quellenberg und Kris tin
Steiner moderierten den Anlass und stellten die Fil-
memacher dem Publikum in kurzen Interviews vor. Ab
dem17.AprilwarendieClipsimMuseumselber,auf
der Kunsthaus-Website und auf YouTube zu sehen.
Anlässlich des Jubiläums wurde eine Medienko-
operation mit der «Neuen Zürcher Zeitung» vereinbart.
Der Verlag publizierte am 17. April einen 22-seitigen
Sonderbund mit Beiträgen zur Geschichte, zur Samm-
lung, zum aktuellen Angebot und der zukünftigen Aus-
richtung des Kunsthauses. Der Sonderbund lag der
nationalenAuflagederNZZbeiundwurdenebendem
Programmheft zumTag der offenen Tür im Kunsthaus
verteilt.
6. Mai, Ausgabetag der Jubiläumsmarke
Verkaufsstart bei der Schweizer Post für die Briefmar-
ke «19 10–2010 Kunsthaus Zü rich» im Wert von 100
Rappen. Das Motiv aus der Serie «Equilibres» (19 85)
von Peter Fischli und David Weiss wurde gemeinsam
von Kunsthaus und Post mit den Künstlern ausge-
wählt, die Marke von der Agentur Norm gestaltet. Sie
warinallenPoststellenderSchweizundonlineimPhi-
latelie-Shop erhältlich sowie bereits ab dem 17. April
exklusiv im Shop des Kunsthauses. Um die Original-
fotografie der «Liegenden» richtete Christian Klemm
eine Accrochage der ursprünglichen Serie des «Stillen
Nachmittags»ein,diebisindenHerbsthineininder
Sammlungzusehenwar.
Neugestaltung des «Kunsthaus-Magazin»
Das seit 2002 unveränderte «Kunsthaus-Magazin»
wurde inhaltlich und grafisch modernisiert. Eine
Leser-Umfrage ging der Neulancierung voraus. Ab
der ersten Ausgabe im Jubiläumsjahr erscheint es in
kleinerem Format, mit einigen neuen Rubriken und
der Möglichkeit, eine zweiseitige Panorama-Anzeige
zu platzieren. Auf Chris ta Waldvogel, die das Magazin seit 1998 gestaltet hat, folgt die Agentur Cra fft.