Volltext: Jahresbericht 2012 (2012)

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AKTIVITÄTEN 
gen des Aussenbaus, grossformatigen Fotografien des 
Gebäude-Inneren, Plänen und einem massstabsgetreuen 
Fassadenelement, das einen Blick auf die Materialität des 
Baus ermöglichte. Eine sch räg platzierte DADA-B ox erin- 
nerte daran, dass aufgrund des Erweiterungsbaus auch 
endlich Platz für eine würdige Präsentation die ser für Zü- 
rich so wichtigen Bewegung geg eben wäre. 
Die weiteren Räume waren so gestaltet, dass jeder mo- 
dellhaft eine zentrale Funktion des Erweiterungsbaus 
erfahrbar machte. Der Eingangsraum vereinigte dabei 
foyerartig monumentale Werke von Franz Gertsch und 
Richard Long sowie von Ferdinand Hodler und Robert De- 
launay und wies auf das Desiderat hin, im neuen Bau eine 
neue Bühne zu haben, auf der Kunst grosszügig, mit dem 
für sie jeweils nötigen Raum gezeigt werden kann. Eine 
Übersicht über den aktuellen Planungsstand bezüglich 
der Nutzung der diversen Bauteile ergänzte diese Werke. 
Ein zweiter Raum war dem Thema der geplanten Auf- 
nahme langfristig geliehener Sammlungen gewidmet. 
Dies wurde in erster Linie anhand der Sammlung Looser 
dargestellt, deren zentrale Bestände des Abstrakten Ex- 
pressionismus, der Minimal Art und der Arte Povera in 
das neue Kunsthaus kommen werden. Ihre ausgezeich- 
nete Kompatibilität wurde anhand der Kombination von 
Werken Willem de Koonings und John Chamberlains aus 
der Sammlung Looser mit Pop Art-Werken der Sammlung 
des Kunsthauses erfahrbar gemacht. Der nächste Raum 
thematisierte wesentliche Aspekte der Kooperation Emil 
Bührles mit der Zürcher Kunstgesellschaft. Die Präsen- 
tation des wegen Rau bes lange vermissten Bührle-Bildes 
von Cézanne, «Der Knabe mit der roten Weste», leitete 
dann in eine Präsentation impressionistischer Hauptwer- 
ke der Sammlung über, die zusammen mit der Bührle- 
Sammlung im neuen Bau einen zentralen Schwerpunkt 
bilden werden . 
Der angrenzende Raum war der Idee gewidmet, dass 
im neuen Bau neben traditionellen Inszenierungen von 
Sammlungsensembles auch Raum für dynamische Prä- 
sentationen sein soll, die wechselnde Kontexte zur Dar- 
stellung bringen. Dies wurde anhand einer Begegnung 
unter dem Thema mythisch konnotierter Werke aus ver- 
schiedenen Epochen erfahrbar gemacht. Ergä nzt durch durch
	        
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