85 ZÜRCHER KUNSTGESELLSCHAFT
von bisher siebzehn auf elf Mitglieder . Der Präsident und
drei (bisher sechs) weitere Mitglieder werden von der
Generalversammlung gewählt; die Vereinigung Zürcher
Kunstfreunde delegiert ein Mitglied (wie bisher), die
Stadt Zürich vier Mitglieder (bisher sechs) und der Kan-
ton Zür ich zwei Mitglieder (bisher drei). Die Stadt Zürich
delegiert ein Mitglied der Personalvertretung des Kunst-
hauses. Eine diesbezügliche Anpassung des Subventions-
vertrags wurde vom Stadtrat bewilligt. Thomas Isler wird
nach rund 25 Jahren zurücktreten; auch Dr. C hristoph von
Graffenried wird das Vorstandsgremium verlassen. Mike
Guyer wechselt in den neu zu schaffenden internationalen
Mus eum sbeirat. Dr. Co nrad M. Ulrich ble ibt als Vorsitz en-
der des Finanzausschusses im Vorstand und soll in diese r
Funktion auch das Amt des Vizepräsidenten übernehmen.
Die Sammlung Bührle wird weiterhin von Dr . Lukas Gloor
repräsentiert. Die Zusammenarbeit zwischen Vorstand
und Direktor bzw. Geschäftsleitung wird in einem Orga-
nisationsreglement festgelegt, das mit der Statutenrevi-
sion in Kraft gesetzt wird. Die Geschäftsleitung besteht
aus dem Direktor (zugleich Leitung des Ausstellungs-
ressorts), dem Sammlungskonservator (mit den Res-
sorts Restaurierung, Bibliothek, Kunstvermittlung), dem
Finanzchef und Vizedirektor (mit Personal und Technik)
und einer zu besetzenden vierte n Posi tion für Verka uf und
Services. Die Programmkommission wird durch einen in-
ternationalen Beirat mit bis zu sechs Mitgliedern ersetzt.
Ein Mitglied der Kunstgesellschaft bemängelt eine Un-
genauigkeit in § 13 betreffend den unzulässig spät mit-
geteilten Zeitpunkt einer Generalversammlung; dies wird
geändert und der entsprechende Paragraph wird der
General versammlung erneut zur Verabschiedung unt er-
breitet. Dem Antrag des Vorstands über die generelle
Statuten revision (ausser § 13) wird zugestimmt.
Der Finanzvorstand, Dr. Conrad M. Ulrich, wird wieder-
gewählt, die Revisionsstelle PricewaterhouseCoopers AG
für weitere drei Jahre bestätigt. Thomas Isler , Dr. Christoph
von Graffenried und Mike Guyer werden verabschiedet.
Besonders freut sich das Kunsthaus über den ausser-
ordentlich kostbaren Zuwachs von rund 50 vorwiegend
holländischen Gemälden der Sammlung Knecht, die in
der Ausstellung «Ein Goldenes Zeitalter» präsentiert
werden durften. Der Präsident dankt Ferdinand und Karin
Knecht und informiert die Generalversammlung über den
Vorstandsbeschluss, Herrn und Frau Knecht zu E hren-
mitgliedern der Zürcher Kunstgesellschaft zu ernennen.
Schliesslich enthüllen Präsident Walter B. Kielholz und
Stadtpräsidentin Corine Mauch das neue grosse Modell
der Kunsthaus-Erweiterung.