Volltext: Jahresbericht 2016 (2016)

94 FINANZEN 
RECHNUNG 
BETRIEBSRECHNUNG 
Die Jahresrechnung 2016 schliesst mit einem Gewin n von 
CHF 115 512.83 ab. Ein erfreuliches Resultat nach dem 
Verlust des Vorjahres. Einen wesentlichen Beitrag zum 
verbesserten Resultat leisteten die höheren Besucher­ 
zahlen: Im Berichtsjahr zählte das Kunsthaus 318 580 
Besuchende, während es im Vorjahr nur 289 527 waren. 
Demgegenüber sind die Einnahmen aus dem Museums­ 
shop – trotz der höheren Bes ucher zahlen – deut lich zurück­ 
gegangen. Dies einerseits, weil sich das ausstellungs­ 
bezogene A ngebot weniger attraktiv als im Vorjahr gestalten 
liess und andererseits, weil im Bereich der Ausstellungen 
keine Zusatzshops eingerichtet werden konnten. 
Eine deutliche Zunahme ist bei den Proje ktunterstützun ­ 
gen ersichtlich. Die einzelnen Ausstellungsprojekte und 
Veranstaltungen wurden von zahlreichen Sponsoren sehr 
grosszügig unterstützt. Ihnen sei auch an dieser Stelle 
ganz herzlich gedankt! 
Die Beiträge der Stadt Zürich sind plangemäss um 
CHF 120 000 gestiegen, was dem Anteil an die Vorlauf­ 
kosten für die Zuna hme der Zahl der Mitarbeitenden im 
Zusammenhang mit der Kunsthaus­Erweiterung ent­ 
sprich t. Im Vorjah r ist der Betra g um CHF 180 000 gestie ­ 
gen, insgesamt beläuft sich der Zusatzbetrag heute auf 
CHF 300 000. 
Bei den Nebeneinnahmen dürfen wir einen Zuwachs von 
rund CHF 250 000 feststellen, der sich durch eine Vielzahl 
einzelner kleinerer Ertragszunahmen begründet. 
Die Einnahmen aus dem Kunstverkauf wurden dem 
Kunstankaufsfonds zugewiesen (vgl. Anhang Ziff. 8). 
Der höhere Sachaufwand ist begründet durch wesentlich 
höhere Transport­ sowie Produktionskosten für die Kata­ 
loge der Ausstellungen im Berichtsjahr. Demgegenüber 
konnten die Kosten für den Museumsshop und Dritt­ 
honorare gesenkt werden. 
Der sonstige Betriebsaufwand fällt tie fer aus als im Vor­ 
jahr, dies als Folge tieferer Versicherungs­ und Werbe­ 
kosten für die Anzahl der durchgeführten Ausstellungen. 
Der hohe Finanzaufwand ist die Folge von Kommissions­ 
kosten für die Eventualverbindlichkeit, begründet durch 
die Kunsthaus­Erweiterung (vgl. Anhang Ziff. 7). 
Die Mehrwertsteuer­Revision der Geschäftsjahre 2011 bis 
2015 hat eine um CHF 234 767 höhere Vorsteuerberechti­ 
gung ergeben als bisher abgerechnet. Der erwähnte Be­ 
trag ist als ausserordentlicher Er trag verbucht worden. 
BILANZ 
Die deutlich höheren aktiven Rechnungsabgrenzungen 
finden ihren Ursprung in der Anzahlung von CHF 750 000 
für einen Kunstankauf (vgl. Anhang Ziff. 4). 
Die stark gestiegenen Werte für Sachanlagen im Bau 
repräsentieren die technische Sanierung und Moderni­ 
sierung des bestehenden Museums in Hinblick auf den 
Neubau der Kunsthaus­Erweiterung. So sind auch die 
erhöhten «Darlehen von Nahestehenden» begründet, die 
der tem porären Finanzierung dieser Anlagen dienen. 
Deutlich ersichtlich ist, dass die Liquidität nach wie vor 
ausgezeichnet ist. 
Der Finanzausschuss der Kunstgesellschaft hat die vom 
Gesetzgeber vorgeschriebene alljährliche Risikobeurtei­ 
lung in seiner Novembersitzung vorgenommen. 
Das Resultat für das laufende Geschäftsjahr ist wiederum 
ausgeglichen budgetiert. 
Im Namen des gesamten Vorstandes und der Mitar­ 
beitenden des Kunsthauses möchte ich auch an dieser 
Stelle unseren Sponsoren sowie der Stadt und dem Kan­ 
ton Zürich für die sehr grosszügigen finanziellen Unter­ 
stützungen herzlich danken. 
Conrad M. Ulrich, Quä stor
	        
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