Volltext: Jahresbericht 2020 (2020)

71 AKTIVITÄTEN 
ALLGEMEINE VERANSTALTUNGEN 
TAG DER OFFENEN TÜR 
29. Februar, 10 – 20 Uhr 
Was ist Kunst – und wer macht was im Museum? Beim 
grossen Kunsthaus-Quiz, in der Info-Lounge, auf der Bau- 
stel le oder an Kurzführungen in der Sammlung erfuhren 
Besucherinnen und Besucher mehr über das Museum. 
Die Baustelle der Kunsthaus-Erweiterung war von 11 
bis 16 Uhr geöffnet. Allein dort standen 1800 Neugierige 
Schlange. Insgesamt verzeichnete das Kunsthaus 7551 
Gratiseintritte – ein neuer Rekord. Idee und Konzept für 
den Tag der offenen Tür stammten von Björn Quellenberg 
und Kristin Steiner. Die offene Baustelle wurde gemein- 
sam mit dem Kommunikationsausschuss der Bauherr- 
schaft ( EGKE) organisiert. 
Unterstütz t von Credit Su isse – Partn er Kunsthaus Zürich. 
12. /13. Dezember, 10 –18 Uhr 
Das zusätzlich angesetzte «Offene Wochenende», zu dem 
die Bevölkerung anlässlich der Schlüsselübergabe in den 
Chipperfield-Bau eingeladen werden sollte, kon nte aus 
bekannten Gründen nicht stattfinden. Um die frohe Bot- 
schaft der Vollendung dennoch mit der Öffentlichkeit zu 
teilen, wurden Videos über Architektur sowie Kunst und 
Bau produziert und auf dem YouTube-Kanal des Kunst- 
hauses eingestellt. 
LANGE NACHT DER ZÜRCHER MUSEEN 
Der Verein Zürcher Museen entschied, die Lange Nacht 
nicht auszurichten. 
VERLEIHUNG ROSWITHA HAFTMANN-PREIS 
Im Berichtsjahr verzichtete die Jury auf die Vergabe des 
Preises und auf die Preisverleihung. 
SCHREIBEN IST KUNST 
27. August, 5. September, 22. Oktober, 21. November 
Neu ins Veranstaltungsprogramm kam die Schreibwerk- 
statt. Nach einer Führung durch Kunstvermittlerinnen 
durch die Sammlung, verfassten die T eilnehmenden unter 
Anleitung von Franz Kasperski, Leh rbeau ftragter für Krea- 
tives Schreiben und Mitinhaber der «Geschichten Bäcke- 
rei», eigene Erzählungen. Der Zuspruch für das Format, 
welches zu erst exklusiv für Mitglieder angeboten w urde, 
war gross und we itere Termine wurden angesetzt. 
WEIHNACHTSPROGRAMM 
29. November – 19. Dezember 
Veranstaltungen der Kunstvermittlung konnten mit be- 
schränkter Teilnehmerzahl durchgeführt werden. Der 
musikalische Gastauftritt des Jugendchors Zürich, ein 
Solo-Konzert mit barocken Cellovariationen, vorgetragen 
von Christoph Croisé, sowie die Wintermärchen-Lesung 
von Inge Mathis w urden abgesagt. 
SCHLÜSSELÜBERGABE KUNSTHAUS-ERWEITERUNG 
11. Dezember, 12 –13 Uhr 
Nach fünf Jahren Bauzeit wurde die Kunsthaus-Erwei- 
terung fertiggestellt. 230 Persönlichkeiten aus Politik, 
Wirtschaft und Kultur, die am Projekt beteiligt waren , er- 
hielten Einladungen zur Schlüsselübergabe. Mit der Ein- 
ladung wurden ihnen der zweite Band der Eröffnungspu- 
blikationen sowie ein Apéro-Paket nachhause geschickt. 
Denn der An lass fand weitgehend virtu ell statt. 500 Perso - 
nen verfolgten ihn im Livestr eam. Medienvertreter durf ten 
sich vor Ort versammeln und der Zeremonie im Festsaal 
beiwohnen. Stellvertretend für die Eigentümerin der neu- 
en Liegenschaft nahm Richard Hunziker, Präsident der 
Stiftung Zürcher Kunsthaus, von der Bauherrschaft den 
Schlüssel entgegen. Der Präsident der EGKE und der der
	        
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