zu erledigen. Die or gan isat o rischen und personellen Anpassungen
im Hinbl ick auf den Betrieb des künftig grösseren Museums wur-
den eb enso an die Hand genommen wie die Pla nung des Umzugs
und Einzugs der S ammlungsbeständ e, ein logistisches Grosspro-
jekt, das von zahlr eichen A ktivitäten im Haus flankiert wird.
Die Nachfolgeregelung für die Direktion startete im Herbst
und wird sich auch im kommenden Jahr fortsetzen. Wir nehmen
uns für diese Aufgabe, die am Kunsthaus in jeder Generation tra-
ditionsgemäss nur einmal stattfindet, genügend Zeit. Christoph
Becker, der das Kunsthaus seit dem Jahr 2000 leitet, hat seinen
Vertrag per Ende April 2023 gekündigt und wird sich im Herbst
2022 schrittweise zurückziehen, sodass ein reibungsloser Über-
gang gewährleistet sein wird.
Mein Amt als Präside nt der Zür cher Kunstgesellschaft werde
ich anlässlich der Genera l versa mmlung Ende Mai 2021 nach fast
zwei Jahrzehnten in andere Hände legen. An d ieser Stelle danke
ich für die stets gute Kooperation mit der Direktion und der Ge-
schäftsleitung, den Gremien und politischen Instanzen, der Stif-
tung Zür cher Kunsthaus und den vielen Menschen, die das Kunst-
haus zu dem machen, was es auch in Zukunft sein wird: ein
lebendiger Ort der Kultur, der B ildung und Unter halt ung und ein
Ort vielfältiger interessanter Er eignisse und Begegnungen.
Mein Dank gilt insbesondere Ihnen, liebe M itglieder der Zür-
cher K unstgesellsc haft, für Ihre vielfach lang jähr ige Verbunden-
heit – es freut mich b esonders, dass wir im vergangenen Jahr so
viele neue Mitglieder gewin nen konnten, wie se lten zuvor in unse-
rer Geschichte! Wir sehen nun, dass das Ziel erreicht wird, das
Kunsthaus zu einem der gross en europäischen Museen zu ma-
chen. Wenn ich zurückbl ick e auf das Err eichte, erfüllt es mich mit
Freude und Dankbarkeit – und ich blicke durchaus mit ein wenig
Stolz in die Zukunft des Kunsthaus Züric h!
Walter B. K ielholz Präsid ent