die Bedeutung des Ankaufs, stufte doch das Kunsthaus die kleine,
für Lord Strange gemalte Holztafel mit dem Rhonegletscher
noch 2007 als
«verschollen»3
ein.
Nicht nur kann das Kunsthaus mit diesem Zuwachs an kapi-
talen Werken Wüests ein Stück Zürcher Wissens- und Kulturge-
schichte vermitteln. Auch darf unser Haus nun prachtvolle Inter-
pretationen zweier Naturschauspiele direkt nebeneinander
präsentieren, die den Zauber des jeweiligen Ortes gekonnt ein-
zufangen
vermögen.4
Jonas Beyer
1 Das Werk stammt aus der umfangreichen Rheinfallsammlung von Peter Mettler.
2 Vgl. Ausst.-Kat. Im Herzen wild. Die Romantik in der Schweiz, Kunsthaus Zürich,
München/London/New York 2020, S. 158.
3 Kunsthaus Zürich. Gesamtkatalog der Gemälde und Skulpturen, hrsg. von Zürcher
Kunstgesellschaft, Ostfildern 2007, S. 70.
4 Vgl. eingehend zu beiden Werken Ruth Vuilleumier-Kirschbaum, «Spurensuche zum
Schaffhauser Rheinfall von Johann Heinrich Wüest», in: Ausst.-Kat. Der Rheinfall. Er-
habene Natur und touristische Vermarktung, Mittelrhein-Museum Koblenz, Regensburg
2015, S. 27–38. Dort auch die Erwähnung zweier gezeichneter Vorstudien Wüests zum
Schaffhauser Rheinfall, die unsere Grafische Sammlung im Studienband O 49, fol. 39 verwahrt.