Full text: Die Schammade (1)

aus dem „cacadou supérieur” 
arp 
pup pup pup machen die elektrischen gewitler 
und vom astrolabium springt die glasur 
das feuermännlein am kleinen feuerpult rollt seinen nasenwürfel und zeigt frühlingsverheißend bald 
ein bald zehn äugen 
mächtige Eislandschaften hängen wie riesige silberne quasten in den dunkelgrünen himmel. 
minutenmispelminavonbarnhelm bitzbarvonmannhelm von holzhelm helmholz huch huch 
nach uraltem ängstlich gehütetem klostergeheimnis lernen selbst greise mühelos klavier spielen 
neue gigantische kraft 
seltsamer Einfluß eines amerika bûches 
ein feuerstrahl geht durch ihre adern und sie sagen sich endlich was ich gesucht habe jetzt geht es 
verschlungene knaben blasen das wunderhorn 
engel in goldenen schuhen leeren säcke voll roter steine in jedes auge in jedes glied 
schon bilden sich Maste und Sternbilder 
die Schwestern zeigen Spuren von luftschlössern geldkatzen findlingen dampfkuhbissen gesattelten 
hasen frisch gepolsterten löwen 
auf flammenden speichen rollen vögel über den himmel 
sterne niesen aus ihren wachsnasen blumengarben 
betrunken sind mann und maus und schwimmen an weichen fingern 
brennende löwen sausen über zitternde birken 
wer einen schwänz hat bindet sich eine laterne daran 
die ganze nacht wird auf dem Kopf gestanden rittlings auf drachen getanzt stangenklettern und leib 
lieber ringkampf erfüllen die nacht mit wauwau 
auf den wasserkanzeln bewegten die cascadeure ihre fähnchen wie figura 5 zeigt 
die abenfeuerer mit falschen bärlen und diamantenen hufen bestiegen vermittels aufgeblasener wal 
fischhäute schneiend das podium 
der große geisterlöwe harun-al-raschid sprich harung-al-radi gähnte dreimal und zeigte seine vom 
rauchen schwarz gewordenen zähne 
die merzerisierten klapperschlangen wickelten sich von ihren spulen mähten ihr getreide und verschl 
ossen es in steine 
aus dem säum des todes traten die äugen der jungen sterne 
nach der geisselung auf der sonnenbacke tanzten die hufe des esels auf flaschenköpfen 
blut und tod fielen wie flocken von den ledernen türmen 
wieviel totengerippe drehten die räder der tore 
als der wasserfall dreimal gekräht hatte erblich seine tapete bis auf das blut und die mairosenma 
trize zersprang 
aus der tiefe stiegen die schränke und breiteten ihre anker aus 
endlich wagte das meer die Ohnmacht der bittern kompasse 
in den laubwäldern zirpen die laubsägen der havarierten vögel 
die zinoberroten bechertiere schieben sich ineinander wie chinesische schachteln 
die hampeisterne hampelblumen und hampelmänner durchschneiden ihre bindfäden 
die cartesischen taucher sausen in ihren safianledernen kutschen in die sahnen die schöner sind als 
die gärten iudwig des XIV 
langsam steige ich die meilenstange hinauf 
in die astlöcher der meilensteine lege ich meine eier. 
an allen enden stehen jetzt dadaisten auf 
aber es sind im gründe nur vermummte defregger 
sie ahmen den Zungenschlag und das zungenzucken der wolkenpumpe nach 
ein fürchterliches mene tekel zeppelin wird ihnen bereitet werden und die dadaislisehe hauskapelle 
wird ihnen was blasen 
man wird sie den raupen zum fraß hinwerfen 
und ihnen bärte an falsche stellen pflanzen 
an sternenlassos werden sie baumeln 
DIE ORIGINALDADAISTEN SIND NUR DIE SPIEGELGASSEDADAISTEN 
man hüte sich vor nachahmungen 
man verlange in den buchgeschäffen nur spiegelgassedadaisfen öder wenigstens werke die mit aqu 
adadatinta vom dadaistischen rasputin und spiritus rector tzar tristan genetzt worden sind.
	        
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