Full text: Zeit-Echo (3(1917), 1. und 2. Maiheft)

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Trägheit des Willens verschuldet) die Beharrlichkeit, Kontinuierlichkeit 
und Zuverlässigkeit unseres Willens entgegenzustellen. 
Dies alles ist: Den Moment des Kriegsendes geistig vorbereiten. 
Aber das ist nicht zu machen, wenn der öffentliche Ausdruck der 
geistigen Tätigkeit des Menschen so schwindelhaft bleibt, wie wir ihn bisher 
als Leser gar nicht anders kennen. 
Es ist nicht wahr, daß öffentliche, veröffentlichende Menschen in Wahr 
heit als letzten Schrei ihres Lebens, als verzweifeltste Mitteilungsnot vor 
der Katastrophe sich in solchen Vorstellungen bewegen: 
Beethovens Skizzenbücher und Debussys Notenschrank. 
Die Ellipse bei Greco. 
Die Quellen zu Flauberts Bovary. 
Sind die Werke von Hölderlins Wahnsinnszeit echte Dichtungen? 
Die siebzehn Ströme der Sozialdemokratie. 
Irische, altdeutsche und flämische Mystik. 
Zur Psychologie Cagliostros. 
Über den Begriff des Tanzes. 
Der amerikanische Mensch. 
Der italienische Mensch. 
Der deutsche Mensch. 
Der kanadische Mensch. 
Der französische Mensch. 
Jeanne d’Arc und Deutschland, 
Dickens, ein Spiegel englischen Wesens. 
Der Panslawismus bei Dostojewski. 
Es ist nicht wahr, daß die Gesichterettung, die letzte Augenhilfe der 
verzweifelten Menschheit, die letzte Auslieferung an eine Seh-Mitteilung 
zur Wiederbesinnung auf unser Geistiges, es ist nicht wahr, daß die uns 
angehenden Gaben eines Malers, Holzschneiders, Zeichners so aussehen: 
Komposition Nr. 1 3. 
Landschaft mit Fahnenstange. 
Akt I. 
Akt II. 
Akte III-X. 
Nature morte (!! wo es schon nichts anderes mehr gibt). 
Komposition Nr. 20. 
Bildnis des Gefängnisdirektors, des Künstlers, des Generals z. D. 
Dame mit Sonnenschirm.
	        
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