Full text: Die weissen Blätter : eine Monatsschrift (2(1915),7)

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Gfossen 
Sich die Furchen, in die ein unehrliches die entzweiten Stücke: Ein Stüde Garten, 
Wasser sich zwängt. 
Mein Kies ergießt 
Beete, 
ein Stüde Frühling, ein Stüde Menschen 
herz. Aber eines konnte die Hand nicht 
Kinderchen liegen im Graben, entwurzelt, umschließen, eines bleibt übrig, das aus 
geknickt. 
den anderen gewachsen scheint, das Un 
Uns peitscht die eisharte Grausamkeit begreifliche. 
der Liebe. 
Der Garten ist verstummt und ver 
schwunden. 
Das Unbegreifliche hinterläßt fliehend 
eines Toten anklagendes Staunen. 
Durch blutende Wundenufer fließt bis 
zum Himmel die Liebe, aus tausend blu- 
Auf zerwehtem, dünngrasigem Rain liegt tenden Ufern fließen tausend Strahlen einer 
ein Entschlafener 
matten, schweren Liebe, die sich Sünden auf die Brust ge 
Schuhen und bunten Achselklappen. 
Die Brust ist in Fetzen geborsten. Eine 
Brücke von ergrauten Fingern verbindet 
laden, um Väter und Brüder zu decken. 
M. Licfmowsky. 
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Verantwortlich für die Redaktion 
Ungarn: Hugo He (Ter, Wien ] 
Leipzig, Kreuzstraße 3 b. 
Österreich 
Weißen 
Poesdief et Trepte
	        
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