Full text: Internationale Ausstellung Plastik

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platz, folgen sich von Nord nach Süd eine Mädchenfigur von P. Osswald, 
ein Jüngling, ein Mädchen, eine Mutter mit Kind, ein Mädchen von 
A. Hünerwadel und zwei Mädchen von C. Burckhardt; auf der Garten 
seite stehen neben einer weiblichen Figur von A. T. Abeljanz sechs 
Nischen noch leer. 
Am Universitätsbau erscheint neben den am Kunstbaus schon be 
teiligten Bildhauern Haller und Osswald neu Otto Kappeier mit zwei 
überlebensgroßen Pferdegruppen vor dem Eingang an der Künstlergasse, 
zwei Wandbrunnen mit je einer männlichen und einer weiblichen Figur 
in Hochrelief im Korridor des ersten Stockwerkes und einer Türumrah 
mung am Rektoratszimmer mit je drei Figuren an den Pfosten und 
einer Athene als Bekrönung. Paul Osswald hat eine Reihe von Reliefs 
an den Wänden des Lichthofes und große Medaillons über den Türen 
zum Senatszimmer und den Hörsälen für Geschichte und für Rechts 
wissenschaften; an der Künstlergasse auf niederen Torpfeilern zu Neben 
eingängen je zwei sitzende Knaben und Mädchen; im Giebelfeld der 
Nordfassade über dem Eingang zum Biologischen Institut ein großes 
Relief; am Haupteingang auf der Ostseite, Rämistraße, je einen großen 
sitzenden Mann und eine Frau auf den Mauerbrüstungen zum Vorhof, 
sowie drei große Reliefs „Morgen“, „Mittag“, „Abend“ über den drei 
Türen. Von Hermann Haller sind ein liegender Mann und eine liegende 
Frau vor dem Eingang zum Biologischen Institut. 
Die städtischen Amtshäuser I, II, III, IV von 1917/19, umgrenzt 
Bahnhofquai-Werdmühlestraße-Ötenbachgasse, nehmen die Gliederung 
durch Nischen mit Figuren von H. Conrad Frey, August Heer, Hans 
Markwalder, Walter Späny, August Suter, Eduard Zimmermann auf 
und unterbrechen sie ander EckeWerdmühlestraße-Lindenhofstraßedurch 
einen Wandbrunnen mit den Zürcher Stadtheiligen von Julius Schwyzer 
und durch die Überführung der Uraniastraße mit Reliefgruppen „Krieg“ 
und „Frieden“ von Adolf Meyer. 
Bei manchen andern Bauten ist seither Plastik mit Architektur zu 
gemeinsamer Wirkung gebracht worden, sei es daß die Skulpturen aus 
dem Baukörper eigentlich herauswachsen oder daß sie ihm als Schmuck 
aufgesetzt sind: 
Eidgenössisches Forst- und Landwirtschaftliches Institut, Universität 
straße 2, 1914/15, zwei Reliefs beim Eingang Westseite, liegende Frau 
mit Kind, liegender Mann mit Kind, Adolf Meyer.
	        
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