Full text: Ausführliches Verzeichnis, Text ohne Abbildungen ([1])

Mantuanisch, 15. Jahrhundert 
246 CAIUS JULIUS CAESAR, DER KRIEG IN GALLIEN 
„COMMENTARIORUM BELLI GALLICI LIBRI“ 
Pergament-Codex, 15. Jahrh., 22,5 X 32, Bl. 241, Ledereinband 
Mailand, Biblioteca Ambrosiana, A. 243 Inf. 
Auf purpurrotem Grund ist auf Bl. 3 v. in einfarbiger Darstellung ganzseitig eine Schlacht 
wiedergegeben; in der reichen dekorativen Phantasie ist der Einfluß der Antike bemerkbar. 
Offensichtlich das Werk eines Künstlers aus Mantua, eines Nachfolgers von Mantegna. Der 
Codex gehörte früher den Borromäern (D’Ancona, 78, 8. 63). 
Venezianisch (?), 1471 
247 SVETON, LEBENSBESCHREIBUNGEN DER CÄSAREN 
VENETIA, JENSON, 1471 
Codex auf Pergament gedruckt 18 25,5, in Leder gebunden 
Mailand, Trivulzio-Bibliothek im Castello Sforzesco. Ine. B. 8.7 
Das Werk eines feinen, offenbar von Mantegna stark beeinflußten Künstlers. Auf einigen der 
grau in grau gehaltenen Bilder an den Rändern der ersten Seite zeigt sich in Einzelheiten 
deutliche Verwandtschaft mit der Kunst des Marmitta von Parma. 
Neapolitanisch, 1446 
248 LIVIUS, GESCHICHTE, „T. LIVIUS PATAVINUS HISTORIARUM“ 
Pergament, 25,537, Originaleinband 
Mailand, Sammlung Borletti 
Der prächtige Originaleinband trägt die Wappen des Königs Alfons I. von Aragon, Königs 
von Neapel, für den der Codex 1446 geschrieben wurde, wie eine Notiz am Ende des Bandes 
besagt. Die Schmuckminiaturen sind eine „vortreffliche Illustration der humanistischen Kultur 
am Hofe von Neapel“, und sowohl D’Ancona (Bibliotheque Joseph Martin, vente aux enchöres 
21—23 mai 1935 Zurich-Milan, S. 128 usf.) wie auch Toesca halten sie für den typischen Aus- 
druck des klassizistischen Stils nach Art des Marmitta aus Parma und daher etwa 30 Jahre 
nach der Niederschrift des Codex angefertigt. Der Band stammt aus der zerstörten Bibliothek 
der Aragon und gehört jetzt der Sammlung Borletti. 
Lorenzo Leonbruno zugeschrieben 
249 DELPHILI SOMNIUM 
(lateinisch und italienisch) 
Pergament-Codex, 16. Jahrh., 17,3 X 24,8, Bl. 70, Ledereinband 
Mailand, Biblioteca Ambrosiana. C. 20 Inf. 
134
	        
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