SAME
Unterstützungskasse für
schweizerische bildende Künstler
Zürich, den 27. Mai 1937
An die Zürcher Kunstgesellschaft
Zürich
Heimplatz
Wir nehmen Kenntnis von den Mitteilungen des Briefes Ihres
Herrn Direktors Dr. Wartmann vom 25. Mai und von der Feststellung,
dass die Zuwendung an die Unterstützungskasse schweizerischer bil-
dender Künstler als eine Gabe der Zürcher Kunstgesellschaft aufzu-
fassen ist. Wir danken Ihnen verbindlich für das so willkommene
Geschenk, das wir im Sinne der Vergabung verwenden werden. Selbst-
verständlich sehen wir die verspätete Ueberweisung nur als Folge
eines Versehens an.
Wir nehmen an, dass Herr Dr. Franz Meyer mit der Mittei-
lung vom Widerspruch zwischen dem Text Ihres Jahresberichtes 1936
und dem Bericht der Unterstützungskasse vom gleichen Jahre auch
von unserem Wunsch nach einer berichtigenden Feststellung an Ihrer
Generalversammlung verständigt worden ist und dass diese Berichti-
gung erfolgen wird.
Mit vorzüglicher Hochachtung
Unterstützungskasse für
schweizerische bildende Künstler
Der Präsident:
a
Alm
Beilage:
l Bericht der Unterstützungs-
kasse für 1936