Die April/Mai-Ausstellung 1945 des Zürcher Kunst- 
hauses gilt vier lebenden und drei jüngst verstorbenen 
Zürcher Künstlern. Sechs sind Maler, der eine, jüngste ist 
Bildhauer. Von den Malern verdanken einige manches, 
einige vieles, ja fast alles, München. Nur der Bildhauer 
hat seine Anregungen und sein Handwerk im schweize- 
rischen Genf gewonnen. 
Hans Beat Wieland steht heute im hohen Alter von 
78 Jahren. Als Basler Bürger hat er an der Basler Zeichen- 
schule vorerst den Unterricht von Fritz Schider genossen, 
1886 und 1888—1892 weitere Unterweisung an der 
Kunstgewerbeschule und an der Kunstakademie, hier bei 
Nikolaus Gysis, Ludwig Löfftz, Wilhelm von Linden- 
schmitt, in München. Schon 1892 führt ein Stipendium 
ihn nach Rom und gleich darauf ein Auftrag in Chicago 
nach Nordamerika. 1894 bis 1915 lebt und arbeitet er 
in München, seit 1896 als Mitglied der Münchener Sezes- 
sion. Nach dem ersten großen Krieg kehrt er in die 
Schweiz zurück, für 1919 bis 1932 nach Schwiz, dann bis 
heute nach Kriens-Luzern. 
Seit 1895 stehen ihm die Ausstellungen in allen schwei- 
zerischen Städten offen, vor allem aber die Münchener 
er
	        
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