Volltext: S. Righini - 1870-1937

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Das Gefühl der Dankbarkeit und Anhänglichkeit 
über den Tod hinaus mischt bei den Freunden von 
S. Righini im Zürcher Kunsthaus und in der Zürcher 
Kunstgesellschaft sich mit einem Gefühl von Schuld. 
Das Zürcher Kunsthaus hat, wie die eidgenössischen 
und die stadtzürcherischen Behörden, wie die Ge- 
sellschaft schweizerischer Maler, Bildhauer und 
Architekten und ihre Zürcher Sektion das selbstlos 
gewährte Geschenk seiner persönlichen Leistung an- 
genommen, als er in den letzten Jahrzehnten mehr 
und mehr seine Kraft statt dem eigenen Künstler- 
tum der über das Land verstreuten Künstlerschaft 
und der Kunst der andern opferte. Mit Beklemmung 
erkennt man in der Gedächtnisausstellung noch ein- 
mal, wie im besondern seit dem Jahre 1918 die Bil- 
der, zeitweise sogar auch die sonst immer noch dem 
andersartigen Tagwerk abgezwungenen farbigen Zu- 
sammenfassungen auf kleinstem Raum, verschwin- 
den. 
Den ganzen Reichtum dieses Lebens erschließt 
die als Neujahrsblatt 1939 der Zürcher Kunstgesell- 
schaft durch Willy Fries dem Menschen und Maler 
gewidmete Monographie. Sie ist in ihrer Art ein 
eben so lebendiges Bild und zuverlässiges Zeugnis
	        

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