NICOLAS-TOUSSAINT CHARLET
Besuch bei den Großeltern
Aquarell, 19,2 X 24,5 Musee du Louvre, Paris, R.F. 1764
Beschrieben und abgebildet in Guißfrey et Marcel Inventaite general des Dessins du
Musee du Louvre et du Musee de Versailles, Ecole frangcaise, III, Paris 1909, Nr. 2226.
. „Il veut s’engager grenadier ä pied““
Aquarell, 23 X 30,5 Muse&e du Louvre, Paris, R. F. 6875
Napoleonischer Grenadier mit Bärenmütze auf einer Bank sitzend von links, vor
ihm stehend zwei Schulknaben, davon einer in militärischer Haltung.
Bez. unter Passepartout mit Legende wie oben.
Legat Cosson, 1926.
Der Ausrufer
Bleistift und Sepia, 21X 29,5 Musee du Louvre, Paris R. F. 1766
Beschrieben und abgebildet in Guiffrey et Marcel Inventairte general des Dessins du
Musee du Louvre et du Musgee de Versailles, Ecole francaise, III, Paris 1909, Nr 2233.
Charlet lebt vom 20. Dezember 1792 bis 30. Dezember 1845, in
Paris. Sein Vater hat als Dragoner an den Feldzügen der republi-
kanischen Armeen teilgenommen und erzieht ihn in der Verehrung
für Napoleon. 1817 tritt er als Schüler in das Atelier von Gros.
Bald darauf veröffentlicht er die Folgen in Lithographie „„Le grena-
dier de Waterloo‘‘, “Suite de Costumes militaires’”, „La vieille
armee francaise““ (1820). 1836 bringt ihm das Bild „Episode de la
Retraite de Russie‘“, neben dem Alfred de Musset nur die „Medusa““
von Gericault und die Sintflut von Poussin gelten läßt, nationalen,
zeitweilig internationalen Ruhm. In den nächsten Jahren folgen
stofflich verwandte Gemälde, wie „Rast eines Verwundetentrans-
portes‘‘, „General Moreau setzt über den Rhein‘‘, „Aus dem rus-
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