PIETRO CHIESA, Sorengo 
1876 in dem Tessinerdorf Sagno geboren. Besucht 
einige Jahre die Kurse der Brera-Akademie in Mailand 
und kehrt neunzehnjährig in die Heimat zurück, um 
sich selbständig und erfolgreich als Maler weiter zu 
bilden. Er betätigt sich auch als Bildhauer und nennt 
hier als sein Hauptwerk das Grabmal Curione im Ci- 
mitero monumentale in Mailand, illustriert Dante und 
Francesco Chiesa. Bilder von ihm besitzen die Museen 
von Buenos-Aires, Genf, Lugano, Mailand, Neuchätel, 
Rom, Venedig, Zürich, das Bundeshaus Bern, Fresken 
die Eidg. Techn. Hochschule in Zürich „Locarno mit 
Madonna del Sasso“ 1928, die Kirche in Riva San Vitale 
„Legende des seligen Manfred‘ 1931/1932, der Bundes- 
bahnhof Chiasso „Der Auswanderer‘ 1933; die Privat- 
sammler, die sich Arbeiten von ihm gesichert haben, 
verteilen sich über die ganze Schweiz sowie auf Mai- 
land und Rom. Die Ausstellungen der Zürcher Kunst- 
gesellschaft beschickt er seit 1908. 
Als Widmung an den Sechzigjährigen hat eine sorg- 
fältig redigierte und ausgestattete Monographie von 
Leonie Bindschedler soeben die Presse verlassen. Sie 
unterrichtet über die Persönlichkeit des Künstlers, seine 
Erfolge und ihre Voraussetzungen, und umspannt mit 
48 Abbildungen die ganze Entwicklung seines Werkes 
in den vier Jahrzehnten von 1895 bis 1935. 
Lose der Kunsthauslotterie zu Fr. 1.— an der Kasse des Kunsthauses; 
100160 Treffer von Fr. 2.— bis Fr. 100 000.— im Gesamtbetrag von 
Fr. 420 000.—, ausserdem 1000 Treffer im Gesamtbetrag von 
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