Full text: Frank Buchser 1828 - 1890

Die Verkaufsvermittlung für die ausgestellten Werke erfolgt 
durch das Sekretariat, ebenso die Vermittlung von Bildnisaufträgen 
und Aufträgen für Gelegenheitsgraphik an Zürcher Künstler, 
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figürlichen übereinstimmenden Studien Nr, 160 (Schweine 
hirt) und 162 (Felslandschaft) und die auch schon als 
„spanisch“ eingeführte Landschaft, Nr. 161, gehörten dem 
nach zu Italien, und die Gruppe der Arbeiten aus Korfu 
und Albanien (1883/85) kann von diesen und den ihnen 
zugehörigen Werken entlastet werden. 
Und der blanche englische Farmer auf dem weissen 
Pferdchen; gleicht er nicht jetzt, da er so nahe neben 
dem Porträt von 1879 hängt, überraschend dem „Papa 
Wetli“? Und hat er nicht, wie dieser, über Landschaft 
und Figur die italienische Brillanz und Klarheit der 
Bilder von 1878 und 1882? Ist es denkbar, dass im 
schweizerischen Mittelland und im fernen England auf 
die gleiche Zeit zwei Köpfe reif werden und dem 
gleichen Künstler vor die Leinwand kommen, die sich 
mehr gleichen als zwei Brüder? 
Mit solchen Fragen steht, wenn auch in vielem 
einzelnem gesichtet und geklärt, auch heute noch das 
Werk von Buchscr vor dem Kunstfreund. Er wird sich 
ihretwegen nie der künstlerischen Kraft und dem ma 
lerischen Glanz verschliessen, die dieses Lebenswerk aus 
zeichnen, und die zu offenbaren Inhalt und erste Auf 
gabe auch dieser Ausstellung ist. W. 
* 
GEMÄLDE 
1852, dritter Aufenthalt in Paris, Sommer Schweiz 
1 Selbstbildnis, 1852 Kunst verein Solothurn 
2 Bildnis Niklaus Walker, 1852 Privatbesitz Bern 
3 Bildnis Josef Walker als 
Zuave, 1852 
Herbst 1852—Mai 1853, erster Aufenthalt in Spanien 
4 Los tres amigos, [is]53 Galeri |t S Gaiien egger
	        

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