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Biographische Notizen. 
Auf mehrfach geäusserten Wunsch von Kunsthaus- 
hesuchern werden den Ausstellungskatalogen wieder 
biographische Notizen über die Aussteller beige 
geben, wie regelmässig während der Jahre 1913 bis 1920. 
Seit ihrer ersten Aufnahme haben das Ausstel 
lungswesen in Zürich und in der Schweiz und die 
literarische Beschäftigung mit Kunst und Künstlern eine 
so starke Verbreiterung erfahren, dass das Zürcher 
Kunsthaus längst nicht mehr als Ausstellungsinstitut 
die Ausschliesslichkeit für die Vorführung der Werke 
beanspruchen und der Presse die Gelegenheit und Ver 
pflichtung zur Einführung der Künstler auch nach ihrer 
biographischen Erscheinung beim Publikum vorweg 
nehmen will. 
Wenn die Notizen aber auch heute noch irgendwie 
mithelfen können, die Werke der Ausstellungen und 
ihre Urheber den Kunstfreunden näher zu bringen 
und vielleicht der Presse ihre Aufgabe zu erleichtern, 
so ist ihre Wiedereinführung nicht überflüssig. Sie be 
schränken sich auf das, was hinter den Werken steht, 
nicht in der Ausstellung unmittelbar sichtbar ist und 
stützen sich auf Angaben, die gleichmässig bei den 
Künstlern selber oder, für Verstorbene, aus andern, 
möglichst direkten Quellen eingeholt werden, auf die 
Fragen nach Geburtsort und -Datum, künstlerischem 
Bildungsgang, Hauptgebiet der künstlerischen Tätig 
keit, Hauptwerken, Vertretung in öffentlichen Samm 
lungen, grossem Veröf f entlichungen mit Reproduktionen. 
Das damit zusammenströmende dokumentarische 
Material wird dem Archiv zur Weiterführung des 
Schweizerischen Künstler-Lexikons im Zürcher Kunst 
baus zugeführt. 
W. Wartmann.
	        

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