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Paul Burckhardt. Am 12. Mai 1880 im zürcherischen 
Rüti als Sohn eines Baslers geboren. Bildete sich 
in einer Basler Lehre und am Münchner Polytech 
nikum als Architekt und arbeitete in München bei 
Martin Dülfer und in Darmstadt bei Olbrich. Seit 
1902 wieder in Basel, ging er in der Folge zur 
Malerei über. 1903/06 und später m Italien, 1913/14 
in Indien. Aufträge für Wandgemälde sind in Basel 
ausgeführt in der Aula des Gymnasiums eine „ho 
merische Landschaft“ 1908, in der Ersparniskasse 
„das Leben am Rhein“ 1909, in der Wirtschaft des 
Bundesbahnhofes drei Rheinlandschaften 1911, in 
einem Landhaus im Jura eine indische Dekoration 
1915, in Zürich eine Türwand im Hause Schönlein 
strasse 32, in Basel ein Gartensaal in der Solitüde. 
Tafelbilder besitzen die Museen von Aarau, Basel, 
Biel, Schaffhausen, Zürich, Aquarelle die Kupfer 
stichkabinette von Basel und Bern. 1922 schuf Burck 
hardt den Bilderschmuck des Lesebuches für die 
II. Klasse der Basler Volksschule; 1926 veröffent 
lichte er bei Reinhardt in Basel illustrierte Reise 
erlebnisse aus Italien, 1927 beim Verein für Ver 
breitung guter Schritten Reiseschilderungen aus In 
dien. An den Ausstellungen im Zürcher Kunsthaus 
erscheint er mit Tafelbildern seit 1907 regelmässig. 
Rudolf Dreher. Am 14. Januar 1886 in Zürich ge 
boren. Bildet sich an der Kunstgewerbeschule in 
Zürich und in kurzen Pariser Studienaufenthalten 
1900, 1909, 1911/12. Dazwischen und von 1912-1919 
war er im väterlichen Geschäft in Zürich tätig. Seit 
1919 selbständig als Landschaftsmaler in Brienz. 
Rudolf Dürrwang. Am 13. Mai 1883 in Basel geboren. 
Besuchte in Basel nach den Mittelschulen während 
2V2 Jahren die Kunstgewerbeschule, studierte dann 
in München bei H. Groeber und blieb 1905-1908
	        

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