7
Jahresbericht 1921 der Zürcher Kunstgesellschaft
11
August/September: Jean Affeltranger, Ernst Frei, Felicitas Haller, Josef Kälin, Helene
Labhardt, Ernst Morgenthaler, Carl v. Salis, Alcide Le Beau, Paul Ed.
Fiedler, Gustav Klimt, Max Mayrshofer, Emil Orlik, Egon Schiele; Hermann
Haller, Walther Scheurmann; Edmund Beckmann, Heinrich Eggs.
Gesellschaft schweiz. Maler, Bildhauer und Architekten.
Ernst Bosshart, Wilhelm Gimmi, Ernst Kempter, Louis de Meuron, Emil
Schmid, Eugen Zeller; Jakob Brüllmann, Hermann Hubacher, Julius Schwy-
zer; Walter Baltensberger, Lisa Ottiker-Bühler; Kopien nach Werken der
italienischen Renaissance aus dem Legat Armin Honegger an die Zürcher
Kunstgesellschaft.
Dezember: Zürcher Künstler.
Wenn im Vorjahre nichtschweizerische Künstler so gut wie vollständig fehlten, so
zeigt das Ausstellerverzeichnis von 1921 wieder französische, reichsdeutsche und öster-
reichische Namen. Fast alle diese Gäste waren aber nur mit Graphik vertreten, der
Zwang zu grösster Sparsamkeit schien die Uebernahme der höhern Transportkosten von
Gemälden noch auszuschliessen. Die Anteilnahme des Publikums auch an den Aus-
stellungen wird durch die im Abschnitt «Kunsthaus» aufgeführten Besucherzahlen be-
leuchtet. Sie sind, sobald man die hohen Zahlen für die Ausstellung der Alten Meister
in den Monaten September, Oktober, November ausser Betracht lässt, erschreckend niedrig.
Die Verkaufssummen zeigen sich mit 395 Verkäufen im Gesamtbetrag von Fr. 90,048
etwas höher als im Vorjahr mit 473 Werken im Wert von Fr. 85,502. Sie verteilen
sich für das Berichtsjahr wie folgt: Ausstellungen 199 Verkäufe zu Fr. 79,715, «Walze»
160 zu Fr. 3913, Radierungen Albert Welti 26 zu Fr. 2080, Vermittlungsstelle für Bild-
nisse und Gelegenheitsgraphik 10 zu Fr. 4335.