Full text: Gemälde und Skulpturen

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151 Beschneidung (innen). 
Der heilige Georg erlegt den Drachen, rechte Bildhälfte (außen). 
Seitenstück zu Nr. 150. Bezeichnet unten im Bild mit einer weißen 
gefüllten Nelke. 
Technik, Größe und Herkunft wie Nr. 150. Privatbesitz, Deutschland. 
MEISTER MIT DER NEEKE, ZU GESCHRIEBEN. 
Abbildungen in Des Arts 1913, Nr. 143, November, S. 29 ff. Musee Neu- 
chätelois 1897, S. 308. Neue Zürcher Zeitung, Feuilleton, 1921, Nr. 1402 u. 1367. 
143 Die Heiligen Christophorus und Petrus. 
Altarflügel. Bisherige Zuschreibung an den Berner Nelkenmeister 
unbegründet. Deutliche Zusammenhänge mit der Ulmer Schule des aus 
gehenden XV. Jahrhunderts. 
Tempera auf Holz. 1,36X1,41. Aus der Christophorus-Kapelle im 
Berner Münster. Burgergemeinde Bern, 
deponiert im Kunstmuseum Bern. 
144 Krönung Mariae. 
Altarbild. Unten im Bild rote gefüllte Nelken. Fine rote einfache Nelke 
mit einem Davendel( ?)zweig gekreuzt. Stifterwappen Gold mit schwarzen 
Buchstaben JVC. Altertümlicher und strenger als der Berner Nelken 
meister und als der Zürcher Nelkenmeister in der gleichen Darstellung 
(Nr. 131). 
Tempera auf Holz. 1,365x1,365. Aus der alten Kirche in Uanderon, 
Neuenburg. Stadtgemeinde Danderon, 
deponiert im Historischen Museum Neuenburg. 
MEISTER VON SIGMARINGEN. Schwäbischer Meister um 
1500, dem eine Reihe von Tafeln der fürstl. Hohenzollernschen 
Galerie in Sigmaringen gehören, und dessen Hand auch in Bildern 
anderer deutscher Sammlungen wie Stuttgart, Donaueschingen, 
Karlsruhe erkannt wird. Bezeichnend sind im Figürlichen immer 
wieder auftretende Entlehnungen bei Schongauerschen Stichen. 
Dange, Verzeichnis der Sammlungen im kgl. Museum der bildenden Künste 
zu Stuttgart, 2. Aufl., 1907, S. 71 ff., Abbildungen. Feurstein, Verzeichnis der 
Gemälde in den Fürstl. Fürstenbergischen Sammlungen zu Donaueschingen 1921, 
S. 65 ff. 
152 Die Heiligen Johannes Evangelist und Helena. 
Altarflügel. Seitenstück mit Maria und Magdalena ebenfalls in Stuttgart. 
Öltempera auf Deinwand über Holz, in der Mitte durch ganze Höhe 
übermalter Riß. 0,47 X 1,16. Ursprünglich im Kloster Roggenburg bei Ulm. 
Angekauft 1859 aus der Sammlung Abel in Stuttgart. 
Museum der bildenden Künste in Stuttgart.
	        
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