auch sehr wenig ausstellt, ist mit Gertler zu nennen als von 
den Jüngeren am meisten bewundert. Die Gebrüder Nash 
gehören auch zu den obigen. Diese vier Maler, die alle 
unter 30 Jahre alt sind, werden jetzt in England als die 
kommenden Grössen angesehen, obwohl ihr Ruhm bisher 
grösstenteils unter den Malern selbst bleibt. 
Es ist vielleicht schwer, aus den verschiedenen ausein 
anderstrebenden Richtungen, die im Kunsthaus vertreten 
sind, ein getreues Bild der modernen englischen Kunst zu 
gewinnen. So ist es aber auch in London. Die Stadt ist so 
ungeheuer gross. Alle Maler aus den Provinzen und vom 
Ausland kommen nach London, es finden sich alle möglichen 
Manieren und Schulen zu gleicher Zeit am selben Ort, so 
dass alles, was man interessant findet, ausgestellt wird. Die 
Maler, die jetzt im Zürcher Kunsthaus erscheinen, betei 
ligen sich fast alle an den im folgenden genannten drei 
Ausstellungen, wenigstens an einer oder zwei derselben: 
The International Society (von Whistler gegründet), The 
New English Art Club (zusammen mit der Slade School 
von Alphonse Legros gegründet) und The London Group 
(von Walter Sickert gegründet). Ich bin der Ansicht, dass 
die gegenwärtige Ausstellung in Zürich trotz aller Unvoll 
kommenheit doch einen ziemlich getreuen Ueberblick über 
die moderne englische Malerei gewährt. 
Horace Taylor.
	        
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