Biographische Notizen:
LEO BERGER. In Solothurn 1885 ‚geboren. Studien an der
Ecole des arts industriels in Genf und den Akademien zu Florenz,
Rom, Berlin. Wiederholte Aufenthalte in Florenz, Rom, Paris.
Der Künstler hat bisher eine grössere Zahl von Bildnisbüsten,
neuestens auch eine General Wille - Büste, und z. T. lebensgrosse
FEinzelfiguren, meist in einheimischen Gesteinsarten, geschaffen,
Im Museum zu Solothurn befinden sich «La Toilette» und «Mein
Bruder», in Olten «Der Frost». Im Zürcher Kunsthaus ist L.
Berger bis heute erst bei Anlass der Ausstellungen des Schweiz.
Kunstvereins und der Gesellschaft Schweiz. Maler, Bildhauer und
Architekten, 1913 und 1915 mit vereinzelten Werken erschienen.
EMIL BEURMANN. Geboren in Basel 1862. Bildete sich
in Paris als Dekorationsmaler neben der Arbeitszeit an der Ecole
des Arts decoratifs weiter. Hierauf Blumenmaler in einem
Dekorationsgeschäft in Frankfurt a. M. und ein Jahr Schüler der
Kunstschule in Karlsruhe. Wieder in Paris, studierte er an der
Academie Julian unter Bouguerau und T. Robert-Fleury. Rei-
sen und Studienaufenthalte in Aegypten und Spanien. In Basel
betätigt sich der Künstler als Bildnis- und Genremaler, pflegt
aber auch die Landschaft. Der «Bühler-Garten> und das Stadt-
theater in Basel besitzen Wandgemälde von ihm, die Oeffentliche
Kunstsammlung ein Pastellbild «Auf dem Schulweg». An den
Ausstellungen der Zürcher Kunstgesellschaft beteiligte sich E.
Beurmann zum erstenmal im Jahre 1897.
PLINIO COLOMBI. Geboren 1873 in Ravecchia (Kt. Tessin).
1893 Schüler der Kunstgewerbeschule in Winterthur, dann der
Kunstgewerbeschule in Zürich als Dekorationsmaler. Von 1897
an, nach kurzem Aufenthalt in Paris, als Dekorationsmaler in
Bern. Seit 1899 frei künstlerisch als Landschafter tätig. Gemälde
des Künstlers befinden sich in den Museen zu Basel (Kunsthalle,