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Biographische Notizen 
WILHELM BALMER. Geboren in Basel 1865. Besuchte 
dort das Gymnasium und die Zeichenschule unter Schider; 
1884—1889 studierte er an der Münchner Akademie als Schüler 
der Professoren Hackl und Löfftz. Hierauf folgten Studienreisen 
nach Paris, London, den Niederlanden, Ialien. 1898—1897 ar 
beitete er in Basel, 1897—1902 in Florenz, 1902—1908 in Mün 
chen, seit 1908 wohnt er in Röhrswil bei Bern. W. Balmer ist 
namentlich bekannt als erfolgreicher Porträtist. Doch malt er 
auch Landschaften. Als Radierer erscheint er in der gegenwär 
tigen Ausstellung. Die erste seiner dekorativen Arbeiten ist ein 
Kinderfries in einem Basler Privathaus. Um 1900 wurde er mit 
der Wiederherstellung und Erweiterung der Fresken am Basler 
Rathaus beauftragt. Von 1910 an machte er mit Albert Welti 
in Unterwalden Naturstudien für das grosse Landsgemeindebild 
im Ständeratsaal in Bern, dessen Uebertragung auf die Wand 
nach dem gemeinsam mit Welti ausgeführten grossen Entwurf 
er nach Weltis Tod im Jahre 1914 vollzog. Werke des Künstlers 
besitzen die Museen von Basel (Oeffentliche Kunstsammlung und 
Kunsthalle), Genf, Lausanne, Luzern und Schaffhausen. An den 
Zürcher Ausstellungen war er seit einer grossem Ausstellung im 
Jahre 1900 in kurzen Zwischenräumen mit einzelnen Gemälden 
vertreten. 
HENRY BISCHOFF. Geboren 1882 in Lausanne. Schüler seines 
Vaters Theophile Bischoff in Lausanne, von Armand Cacheus in 
Genf, und Maurice Denis und Felix Vallotton in Paris. Im Zürcher 
Kunsthaus ist H. Bischoff bisher erst zweimal mit einzelnen Ge 
mälden und Holzschnitten erschienen. 
FRANK BUCHSER. Geboren 1828 in Feldbrunnen, Kt, Solo 
thurn; gest. 1890. Anfänglich zum Geistlichen, dann zum Orgel 
bauer bestimmt, aber schon seit früher Jugend erfolgreich zeich 
nend, wandte er sich während des Zusammenseins mit seinem Bruder 
Nikolaus in Rom 1848/49 vollends der Malerei zu. In Antwerpen 
eignete er sich in der Schule Wappers und am Vorbild der alten 
Meister rasch eine virtuose Technik an, die er in einer vielfach 
bewegten Malerlaufbahn in den Dienst, einer glänzenden, von
	        
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