15 
RUDOLF BOLLIGER. Geboren 1878 in Kölliken (Aargau), 
in Arbon am Boclensee aufgewachsen. Nach fünfjähriger Ausbildung 
(1894—1899) am St Galler Gewerbemuseum vorerst Stickerei 
zeichner, seit 1900 in Paris. 1902 erfolgt der Uebertritt zu rein 
künstlerischer Tätigkeit mit besonderer Bevorzugung der Dar 
stellung des Pferdes. 1905—1906 Studien an einer Pariser Privat 
akademie. Bei seiner persönlichen Weiterbildung und im künst 
lerischen Schaffen legt B. das Gewicht auf die Schwarz-Weiss- 
Zeichnung, und malt nur nebenhin in Oel und Aquarell. Kr ist 
1907 im Salon des Artistes fran9ais mit, einem Bild vertreten, 
stellt aber seither mit den Independants aus. An den Ausstel 
lungen der Zürcher Kunstgesellschaft hat sich R. Bolliger bisher 
noch nie beteiligt. 
HUGO FREY. Geb. 1878 in Zürich. Schüler des König]. 
Polytechnikums in Stuttgart für Innendekoration und Architektur, 
später Schüler der Ecole des Beaux-Arts und der Academie Julian 
in Paris, dann drei Jahre in England zum Studium der Aquarell 
malerei. Seit 1910 in Zürich, mit eigenem Atelier für Innen 
dekoration und Aquarellmalerei. H. Frey beschickt seit 1910 die 
Ausstellung im Zürcher Kunsthaus alljährlich ein- bis zweimal. 
HEINRICH HERZIG. In Rheineck 1887 geboren. An der 
Zeichenschule des St. Galler Gewerbemuseums als Entwerfer für 
Stickerei und Gewebe ausgebildet. 1908—1912 Studien an der 
Kunstgewerbeschule in München für Malerei und Graphik. Zur 
Zeit mit Landschafts- und Figurenmalerei mit dem Ziel späterer 
Anwendung in dekorativen und monumentalen Aufgaben be 
schäftigt. Im Zürcher Kunsthaus stellt H. Herzig zum ersten 
mal aus. 
SOPHIE HESS, geb. VON WYSS. In Letten-Zürich am 
3. Dezember 1874 geboren. Ausgebildet in der Kunstschule von 
L. Stadler in Zürich und beim Radierer Hermann Gattike'r. Ihr 
radiertes Werk umfasst namentlich landschaftliche Studien aus 
der Umgebung von Zürich, neben Erinnerungen an Aufenthalte 
in Italien und Aegypten. Eine grössere Anzahl von Blättern der 
Künstlerin befinden sich in der Sammlung der Eidg. Technischen 
Hochschule. Im Zürcher Kunsthaus stellte sie sie 1904, 1906» 
1907, seit 1912 alljährlich aus. 
KARL ITSCHNER. Geb. 1868 in Stäfa. Studierte in Amerika, 
Frankreich und England, und arbeitete 1900—1911 in München, 
seither in Küsnacht. K. Itschner beschickt die Ausstellungen der
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.