Full text: Catalogi von Kunstausstellungen in Zürich in den Jahren 1799 u. 1801 bis 1811

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26enn je die Geschichte einer Nation dem Historienmaler 
reichhaltigen Stoss zu interessanten Darstellungen anbietet, 
so ist es die Schweizer-Geschichte, die vor den meisten Ge 
schichten anderer Völker den Vorzug eines bestimmten An 
fangs, großer Mannigfaltigkeit historischer Charaktere und 
Begebenheiten und eines fast immer malerisch-schönen und 
meistens erhabenen Schauplatzes hgt. So viele Versuche 
auch in diesem Fache schon aus frühern Zeiten vorhanden 
sind, so ist doch sowohl in Rücksicht der künstlerischen Aus 
führung als auch einer gewissen Vollständigkeit und eines 
ordentlichen Zusammenhanges der Darstellungen noch nichts 
geleistet worden, was nur einigermaßen befriedigend seyn 
könnte. Aus diesem Grunde haben sich die Unterzeichneten 
entschlossen, durch Vereinigung mehrerer der vorzüglichsten 
Schweizerkünstler *) eine Sammlung der wichtigsten Szenen 
der Schweizer-Geschichte zu veranstalten und in einer Folge 
von ungefähr 24. Blättern von Herrn Hegi in Tuschmanier 
geätzt in 6. Lieferungen, jede von 4. Blättern in 4f° mit 
eben so viel Erklärungsblättern herauszugeben. 
Um indessen wegen den beträchtlichen Unkosten eines 
solchen Unternehnrens einigermaßen gesichert zu seyn, finden 
sie nöthig, den Weg der Subscription einzuschlagen. 
Der Subscriptions-Preiß eines jeden Heftes ist ß.o, Btz. 
Der nachherige Kauf-Preiß wird seyn^ß. Btz. 
Man fubscribiert nur für ein Heft§ und erklärt sich 
bey Empfang desselben, ob man das folgende annehmen 
wolle oder nicht; wird aber die Fortsetzung dannzumal nicht 
bestimmt abgeschlagen, so erklärt sich der Subscrihent zur 
*) Der HHerrn Hegi, Lips, Asien, Palmar.
	        

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