Full text: Jahrhundertwende

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Kraftemtrmi&mg t vor allem mit sersetuender 9 nieder- 
reißender Ten&ens * Die Kunst dos 20* Jahrhunderts er» 
scheint als Spiegelbild der Äußerlichkeit unserer Seit 
im Gegensatz mir Innerlichkeit der früheren, « 
Als ich vor Jahren im Hause des Kunsthis 
torikers Pr* Kremars sum ersten Male vor den Arbeiten 
Pie&ssos stand 9 kennte ich mir überhaupt keine Hestern"» 
Schaft geben 9 was ich vor mir habe * Qmmmit 9 Farbe t 
Inhalt f nichts konnte ich deuten | Im übliehen Sold» 
Fahren war eine Leinwand mit geometrischen Figuren m— 
gefüllt , die Farbe auf stumpfes Grau beschränkt * Per 
Hausherr wird abgerufen und den Moment des Alleinseins 
benütst min junger Mette 9 der sich durch seine Juge&id 
allein schon befähigt und verpflichtet fühlt 9 nicht nur 
das Heute f sondern auch das Morgen und';’ Übermorgen su 
begreifen , meiner Eatlosigkeit su Hilfe su kommen i 
* Pas ist doch die Brtenerung eines Fliegers , hi« 
sind doch Päeher # Ummm f Acker I * ln diesem Momente 
betritt Dr f Knatns wieder dm lim« f hört die Werte 
und loh frage ihn t ob mein Hoffe das Bild richtig 
sieht * Kurs erwiederb Pr* kramarm „ es sei wol sweck— 
los 9 darüber su diskutieren 9 da wir 9 wie er sehe 9 
über das Oeuvre Pieassos so schlecht orientiert seien * 
wir stünden doch vor einem sein« bekanntesten. Bild« t 
• Sie mxm mit der Violine m Klavier * * Unsere 
dummen Gesichter hätte ich gerne fotografisch festge 
halten *
	        
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