Volltext: Korrespondenz Zürcher Kunstgesellschaft, Sammlung, 01.01.1934-31.12.1934

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Luzern, den 
Grundhof 11 
24. Mai 1934. 
Herrn 
Dr. W, Wartmann 
Direktor des Kunsthauses 
Zürich 
Sehr geehrter Herr Direktor, 
Inliegend die Photographie nzch dem Ihnen bereits bekann- 
ten Gemälde der Margaretha Hess vo. Zürich, gemalt von SAMUEL HOFMANN. 
(1591-1648). 
Wie ich dem Künstler-Lexikon entnehme besitzt die Sammlung 
des Kunsthauses von S. Hofmann bereits zwei männliche Porträts, zwei 
Stilleben und den "Zinsgroschen" nach P.,P. Rubens. 
Ueber die Deponierung ist im Schosse unserer Kommission 
noch nicht gesprochen worden. Sollten Sie für Ihre Sammlung auf das 
Porträt reflektieren, so ersuche ich Sie um eine entsprechende Rück- 
ausserunge 
Wegen der ebenfalls noch ausstehenden Verteilung der 11 
Füssli-Zeichnungen werden Sie sich direkt an unsern Kommissßonsprä- 
sidenten Dr, C. von Mandach gewandt haben. Drei dieser Zeichnungen 
sind, wie Sie wissen, Basel zugesprochen. 
Sodann erinnere ich Sie nochmals ummin wiederholt ge- 
stelltes Gesuch - letztmals am 4. April - um eine kurze Zusammen- 
fassung der Zuweisung einiger Depositen der Stiftung im Kunsthaus Züriec: 
InxRexHXund zwar speziell italienischer und niederländischer Meister. 
Mit vorzüglicher Hochachtung 
PAHfried Keller Stifkunz 
774 
Beilage: 1 Photographie zur Einsicht und Rücksendußig.
	        
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