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kunsthistoriker vereinigung an der universität
zürich
herrn
prof. heinrich wölfflin,
zürich,
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sehr verehrter herr professor,
lagsen sie’mlch ihnen herzlich danken für ihren brief vom
13.mal 1934 . |
wir haben seinerzeit mit herrn direktor wartmann den folgenden
rahmen für seinen vortirag vereinbart:
FE
die veranstaltung erfolgt in glelcher art und am selben ort wie
äer von unserer vereintg£äung durchgeführte vortrag von prof.pinder «= an
dem herr ar.wartmann Dersünlich zugegen war.
es werden somlt eingeladen
amtliche herren dozenten der kunstgeschichte an der unlversis
tät sowle_am eildg,polytechnikum , die
zürcher kunsthistoriker ausserhalb unserer universität , event.
auswärtige kunsthistoriker,mit denen wir in verbindung stehen,
wowle die mitglieder unserer vereinigung (aktive,passive und offizlel=
ru £ RA le gEästen)
der vortrag wird also vor einem kreis von durchaus würdiger wig$sen=
schaftlicher aufnshmes® und trag-fähipkeit stattfinden.
der vortrag wird angeschlagen im kunsthistorischen seminar der univers=
gität zürich mit einladung an studierende die unserer vereinligung nicht
angehören.
herr direktor wartmann hat den wunsch ausgesprochen an dem abend
zueret einen gemeinsamen rundgang (etwa um 1/2 8 uhr) durch die auss
stellung des Kkunsthauses zu machen, sowie,vorher, einige fragen der
forschung unsern mitgliedaern zu unterbreiten. diesem wunsche ents=
sprechend werden drei « vier vorstandsanitglieder vorgängig dem abend
aine gemeinsame besichtigung mit herrn dr.wartmann vornehmen, worauf die
zur Aiseussion gestellten hauptpunkte von uns den telilnehmern schrifts
lich unterbreitet werden. es ist dann eben abzuwarten inwie welt die ges
stellten probleme bei dozenten,gtudilerenden und weitern fachkreisen ein
gpontanes interesse auslösen und wieviel die gpezlalforgschung in der
relativ kurzen zelt zur 182gung der schwebenden fragen beitragen kann.
Aa herr Adirektor ar,wartmann den termin des sbends offengelassen
hat,neuerdings das datum wegen noch nicht eingetroffener werk etwas
hinauszuschleben wünschte,mÄchten wir nun endgültig den 15.jun1iı 1934
vormerken und freuen uns,dass sie den vorsitz dieses bedeutsamen ans
1aegea untarnehmen.
was die frage einer wieder=aufnahme des damen-terzette heldere
eichmann-maly, eowie einzelner nebenfächler In _kunstgeschichte in uns
sere vereindgung ahbetrifft,wird der vorstand auf entsprechende gesuche
hin bereitwillig dazu stellung nehmen, in diesem zugammenhang muss elins
nal gesagt werd n.ders unsere vereinigung nachweisbar die Überwiegende
nehrzahl . ° Mınstgeschichte studierenden im hauptfach an der unlversi®
tät umfasst.{allerdinge vorwiegend schweizer). die weitern mlts