Full text: Korrespondenz Zürcher Kunstgesellschaft, Sammlung, 01.01.1934-31.12.1934

Ba Htoriscnces Institut 
der Universitat 
Freiburg — ächmeiz 17, 5. 34 
ehr geehrter Herr Aollege, 
zu meiner unangenehmen Deberraschung sehe ich soeben, dass Ihr Schreiben 
rosen ces angeoplienen Bilaes von Fries undsantwortet zebli-ben ist, Es 
war zum Schluss der Ferien hier eingusangen, aus Versehen unter andere 
DPsvriesre geräven uni So g#nz aus meinen Augen pekommen., Ich bitis sehr, 
aisses Versehen zütizst zu entschuldigen. 
Das in Frage stehunöie Bild war mir seiner %eit aus Veutsciland auf Ver- 
anlasıung von Prof, Baum zur degutachtung zugesandt worden. Ich habe 
damals dem Zssitzer schon unter eigchender vegründung mitgsteilt, dass 
aie Zuschreibung an Fries völlig unhaltbar sei. Aver es handelt sich 
”ohl sicher um ein Jerk eines süddeutschen oder eventuell schweizerischen 
8 
„eist:r". varcren halte ich die Zuschreibung an den Meister von Kappen- 
bere, dr7 doch als klar umrissene PersÄnlichkeit vor uns steht, für aus- 
zasce.lossen., Ich habe mich mit diesem meister früher viel beschuftigt 
und auch necus lerke von ihm entdeckt. 
Zis Ausstsliung der deutschen umi nisieriandischen Tafelbilder ist wohl 
schon lıngst gaschlossen, ich rürte sonst eventuell gerne mit meinen Schü- 
lern zur 3ezsi2uiigung noch h2er/Derz£om4eN,. 
7.lis Zis sinen Zıtaloz hersusgezcoen haben, sc wire ich Ihnen sehr dankbar, 
zenn Sie zir 212 Zzixplsr Übsrsenden l2ssen möchten, 
In &uzz-zsichneter icchschiung beLrüsse ich Sie 
“ir sahr erzecener 
ALLA
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.