die in den Anfingen der 8 gor Jahre v. Ehäthundert & entstandenen Werke de:
Segantini ausser einigen Portraitköpfen unfruchtbar indiskutabel Scien.
Weiss dieser Artikler etwa um dia Frühmesse, die Nonnen ein Vogelnsst be-
trachtend, oder das von mir in London aufgetriasbene Bild eben aus dem Jah
ro 167° — eine dem geöffneten und inwendir erlauchteten Stall zustreben-
äde Schafherde,über deren Rucken das Licht gleitet, Ais ‚unter der Stall-
türe srwartungsreiche Gestalt in den Bronnrunkt rückend 7? — Von dep an-
geblichen Dunkelmalerei o4ler dem Nachäunkaeln kann auch bei diesen VYerken
nicht die Reise für den Kenner u, Zinsichtiren sein, Und was heisst dies
schon » Motiiva 2us dem Eauernleben, der Bauernarbeit » Hat Hom a4
Bleibanderas geschildert als der Seyantini etwa mit den Pflügern 1 Auch
von Farbenphotos kann dieser Artikler nur eins recht schwache Vorstellung
besitzen( ich stelle ihm gerne Aie meiniren zur Verfügung ‚die Albert Stei
ner in St, Moritz mir angefertigt hat) . Im Übrigen trifft es sich selt-
sam dass ich gerade wegen der Pflüger zu München Über don Kardinal Faul-
haber mit Aon der. tigen Machthebern u, Kunstoflerarn Cberbürgsrmeister
Fichler und Cberstadtschuldirektor Bauer in München eines gehörige Augsesin-
andersetzung pflege, dieweil das am Meisten bewunderto Bild ‚ein wahrhaft
völkisches Werk, - wie ja recht eigentlich das Cesammtwerk Sepantinis
kunstiolitisch gescrochen —völkisch—- senannt werden müsste, und hierin
äie staunende u,andichtige Bewunderung zu suchen ist, sowohl des bescYi-
denen Bürgers wie die des kultiviertesten Kunstkenners , im Mai 1234
um —- und güinzlich -tot-gohensen wurde 1 .
; ; Bakanntlich ist Segyantiri von Ge-
burt Itsliener, den Castreich als Tridentinar zu seinen grossen Schne der
Jahrhundertwehde zählt, und den die Mutter Helvetia für einen Ihrer Baster
und Getreussten raschnet, Das unversleichliche Yuseo Segantini zu St, Mo-
ritz ‚gegründet unter Vorsitz der Herrn Dr.h.c.Bernhard- Imhof, Öberst
Gartmenn, Architekt Nekolaus Hartmann, Dr.,med.,Berry und Bankier Rudolf
Neter, welch Letzterer äie Haurtarbeit für das Zustandekommen übernshn,
Steht auf Schweizer Grund und Boden, - als ein Denkmal für heutirme und
vor Allem für künftige Geschlechter, die in diesem klsinen Tempel der
Kunst vielleicht mit der gleichen Andacht stehen wollen, wie ich sie Mulde
salbst am Eindringlichsten u. Augenfälligsten unter Abaertausenden von Be-
auchen- h.4 hoahan Yürdeanträigarn Tanans hanbachten banntea.,