ANPISULTES MASSON
Grogsmüngter platz
DREI FUS
A
SF
Zürich, 25.N0Vb. 1959.
Oh A EN
Kerrn Dr. W.Wurtmann,
Direktor des hunsthauses,
7iirich.
SeLr
Lt
A HNcrr Dr!
Bezug nehnend auf Ihren Besuch und die Besichtigung des Gemäldes
von MI LLET frage ich Sie höflich an ob dessen Krwerbung
für das Kunsthaus in ”rage käme ‚Wenn ja,wann die nächste Komnis-
aions-Sitzung stattfinden wird. Ueber die Provenienz erhalten Sie
anmit zenaue Angaben.
sodann bitte ich Sie um Entschuldigung, dass ich Ihnen erst heute
das Album und die Kanon-inalyse zum Gemälde CHRISTUS SALVATOR MUNDI
v. Leonardo da Vinci zusende.Diese Analyse dürfte Ihnen gewiss in-
teressant erscheinen.
1b vorzüslicker Kochachtung
2
ur
Dokumentat 10on
iber das Gemälde " LA CHARITE ” von
Le
1. EXPERTISER
a ) von WTILLOT
h} " H.Heymann, ($ehmiegersohn von ‚lillet)
5. PROVENILNZ ©
7a wurde seinerzeit (1668) von dem heutigen Besitzer,
bezw.dessen Vater, gemeinsam mit dem jaler ZilLX
FRANJOIS DAVID und auf spezielles Anratben des uetZ-
teren gekauft. ---- Nach dem Vode von DAVID ‚1891,
wurde durch das Los entschieden,dass es in den alleini-
ven Besitz des heutigen Verkäufers übergehe.
Bekanatlieh sind die Reproduktionen der Gemälde von
MILLET zum grössten Teile von der Verlagsfirma BRAUN
% CO. PARIS=DORNACH. --Auch von de vorliegenden Bilde
existiert eine gTrT0sSsSe Kohlenphotographie;nachweisbar
wurde der Besitzer des Gemäldes ausdrücklich um die Be-
willigung angegangen,dasselbe pyhotographieren Zu dür-
fen. Diese Aufnahme von BRAUN & CO.datiert von 1597.
Als weiterer einwandfreier
BEWRIS DER HKCOHTHFIT ist die Tatsache anzuführen, dass H.lHeymann,wel-
her in der Folge eine zweite Kapertise (1906) &kKezeben
hat,das Gemälde bei seinem Schwiegervater MILLEL malen
zosehen hat,und bezeugt dass €S gich um das Objekt han-
Zelt das im Besitze von ÄX.heute sich befindet.
A.