Volltext: Korrespondenz Zürcher Kunstgesellschaft, Sammlung, 01.01.1939-31.12.1939

ANPISULTES MASSON 
Grogsmüngter platz 
DREI FUS 
A 
SF 
Zürich, 25.N0Vb. 1959. 
Oh A EN 
Kerrn Dr. W.Wurtmann, 
Direktor des hunsthauses, 
7iirich. 
SeLr 
Lt 
A HNcrr Dr! 
Bezug nehnend auf Ihren Besuch und die Besichtigung des Gemäldes 
von MI LLET frage ich Sie höflich an ob dessen Krwerbung 
für das Kunsthaus in ”rage käme ‚Wenn ja,wann die nächste Komnis- 
aions-Sitzung stattfinden wird. Ueber die Provenienz erhalten Sie 
anmit zenaue Angaben. 
sodann bitte ich Sie um Entschuldigung, dass ich Ihnen erst heute 
das Album und die Kanon-inalyse zum Gemälde CHRISTUS SALVATOR MUNDI 
v. Leonardo da Vinci zusende.Diese Analyse dürfte Ihnen gewiss in- 
teressant erscheinen. 
1b vorzüslicker Kochachtung 
2 
ur 
Dokumentat 10on 
iber das Gemälde " LA CHARITE ” von 
Le 
1. EXPERTISER 
a ) von WTILLOT 
h} " H.Heymann, ($ehmiegersohn von ‚lillet) 
5. PROVENILNZ © 
7a wurde seinerzeit (1668) von dem heutigen Besitzer, 
bezw.dessen Vater, gemeinsam mit dem jaler ZilLX 
FRANJOIS DAVID und auf spezielles Anratben des uetZ- 
teren gekauft. ---- Nach dem Vode von DAVID ‚1891, 
wurde durch das Los entschieden,dass es in den alleini- 
ven Besitz des heutigen Verkäufers übergehe. 
Bekanatlieh sind die Reproduktionen der Gemälde von 
MILLET zum grössten Teile von der Verlagsfirma BRAUN 
% CO. PARIS=DORNACH. --Auch von de vorliegenden Bilde 
existiert eine gTrT0sSsSe Kohlenphotographie;nachweisbar 
wurde der Besitzer des Gemäldes ausdrücklich um die Be- 
willigung angegangen,dasselbe pyhotographieren Zu dür- 
fen. Diese Aufnahme von BRAUN & CO.datiert von 1597. 
Als weiterer einwandfreier 
BEWRIS DER HKCOHTHFIT ist die Tatsache anzuführen, dass H.lHeymann,wel- 
her in der Folge eine zweite Kapertise (1906) &kKezeben 
hat,das Gemälde bei seinem Schwiegervater MILLEL malen 
zosehen hat,und bezeugt dass €S gich um das Objekt han- 
Zelt das im Besitze von ÄX.heute sich befindet. 
A.
	        
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