Full text: Korrespondenz Zürcher Kunstgesellschaft, Sammlung, 01.01.1940-31.12.1940

KUNSTHAUS ZÜRICH 
SAMMLUNG DER GEMÄLDE UND SKULPTUREN: Begründet durch die 
seit 1787 bestehende, 1803 endgültig konstituierte Zürcher Künstlergesellschaft. Seit 1895 
Zürcher Kunstgesellschaft. Während des 19. Jahrhunderts zahlreiche Schenkungen aus 
altem Zürcher Besitz. 1847-1910 im Galeriegebäude und Gesellschaftshaus «Künstler- 
zütli», seit 1910 in dem durch Karl Moser erstellten Kunsthaus am Heimplatz, mit Ein- 
jeziehung des 1918 durch Herrn Stadtrat Heinrich Landolt-Mousson vermachten Landolt- 
ıauses «Zum Lindenth4l». Durch die Zürcher Kunstgesellschaft ausgebaut und unterhalten, 
ınter Mitwirkung der 1917 gegründeten « Vereinigung Zürcffer Kunstfreunde>» und der seit 
1923 bestehenden «Vereinigung für Zeichnende Kunst in Zürich». Die Gemäldesamm- 
‘ung umfasst heute über 2000 Bilder von rund 600 vorriehmlich zürcherischen und 
:chweizerischen Künstlern, darunter Werke des 15. und 16. Jahrhunderts, Schule des 
Zonrad Witz, Berner und Zürcher Nelkenmeister, Hans Fries, Hans Asper; Werke 
les 19. Jahrhunderts, sowie Bilder von lebenden Künstlern; gegen 100 Gemälde von 
Terdinand Hodler und eine starke Vertretung von Zürcher Meistern des 20. Jahr- 
yunderts; dazu Skulpturen von neueren schweizerischen und ausländischen Meistern. . 
zRAPHISCHE SAMMLUNG: 25 000 Zeichnungen, Kupferstiche, Radierungen, 
Tolzschnitte, Lihographien. Kleinere Gruppen von schweizerischen und ausländischen 
Meistern des 15. und 16. Jahrhunderts; grosse Kollektionen von Zürchern des 16./17. Jahr- 
ıunderts, Salomon Geßner, Johann Heinrich Füssli, Adam und R. A. Toepffer, Rudolf 
Koller, Albert Welti, Ferdinand Hodler (über 1000 Blätter); schweizerische Meister des 
L9. und 20. Jahrhunderts, ausländische wie de Toulouse, Lautrec, Corinth, Fd. Munch, 
3IBLIOTHEK: 10000 Bände, vorwiegend zur Kunstgeschichte des Mittelalters und 
ler neueren und neuesten Zeit; Kunstzeitschriften. Zettelkatalog nach Verfassern und 
Themen im Studiensaal. Direktion und Besuchszeiten der Graphischen Sammlung und 
der Bibliothek wie Sammlung der Gemälde und Skulpturen, 
BESUCHSZEITEN: Täglich, ausser Montag, 10-12 und 2-5 Uhr, im Winter bis 
Zintritt der Dämmerung; Mittwoch nachmittag und Sonntag vormittag und nachmittag 
Eintritt frei, sonst mit wechselnden Ausstellungen zusammen Fr. 1.50. 
DIREKTOR: Dr. W. Wartmann. 
KATALOGE: Zürcher Kunstgesellschaft, Katalog der Sammlung von Gemälden und 
3ildwerken im Kunsthaus, 1. bis 3. Auflage, mit 24 Abbildungen, 1910; Kunsthaus Zürich, 
Verzeichnisse zu den Sammlungen, Veröffentlichungen, 1925; Kunsthaus Zürich, Samm- 
ung der Skulpturen und Gemälde, 64 Tafeln, 1925; Kunsthaus Zürich, Sammlung 
1910/1935; Kunsthaus Zürich, Bilder, 160 Tafeln, 1936, nach Gemälden und Skulpturen 
ler Sammlung. Künstlerverzeichnis als Anhang im Verzeichnis der Skulpturen und Ge- 
mälde 1925, vollständiger Zettelkatalog im Studiensaal.
	        
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