KUNSTHAUS ZÜRICH
SAMMLUNG DER GEMÄLDE UND SKULPTUREN: Begründet durch die
seit 1787 bestehende, 1803 endgültig konstituierte Zürcher Künstlergesellschaft. Seit 1895
Zürcher Kunstgesellschaft. Während des 19. Jahrhunderts zahlreiche Schenkungen aus
altem Zürcher Besitz. 1847-1910 im Galeriegebäude und Gesellschaftshaus «Künstler-
zütli», seit 1910 in dem durch Karl Moser erstellten Kunsthaus am Heimplatz, mit Ein-
jeziehung des 1918 durch Herrn Stadtrat Heinrich Landolt-Mousson vermachten Landolt-
ıauses «Zum Lindenth4l». Durch die Zürcher Kunstgesellschaft ausgebaut und unterhalten,
ınter Mitwirkung der 1917 gegründeten « Vereinigung Zürcffer Kunstfreunde>» und der seit
1923 bestehenden «Vereinigung für Zeichnende Kunst in Zürich». Die Gemäldesamm-
‘ung umfasst heute über 2000 Bilder von rund 600 vorriehmlich zürcherischen und
:chweizerischen Künstlern, darunter Werke des 15. und 16. Jahrhunderts, Schule des
Zonrad Witz, Berner und Zürcher Nelkenmeister, Hans Fries, Hans Asper; Werke
les 19. Jahrhunderts, sowie Bilder von lebenden Künstlern; gegen 100 Gemälde von
Terdinand Hodler und eine starke Vertretung von Zürcher Meistern des 20. Jahr-
yunderts; dazu Skulpturen von neueren schweizerischen und ausländischen Meistern. .
zRAPHISCHE SAMMLUNG: 25 000 Zeichnungen, Kupferstiche, Radierungen,
Tolzschnitte, Lihographien. Kleinere Gruppen von schweizerischen und ausländischen
Meistern des 15. und 16. Jahrhunderts; grosse Kollektionen von Zürchern des 16./17. Jahr-
ıunderts, Salomon Geßner, Johann Heinrich Füssli, Adam und R. A. Toepffer, Rudolf
Koller, Albert Welti, Ferdinand Hodler (über 1000 Blätter); schweizerische Meister des
L9. und 20. Jahrhunderts, ausländische wie de Toulouse, Lautrec, Corinth, Fd. Munch,
3IBLIOTHEK: 10000 Bände, vorwiegend zur Kunstgeschichte des Mittelalters und
ler neueren und neuesten Zeit; Kunstzeitschriften. Zettelkatalog nach Verfassern und
Themen im Studiensaal. Direktion und Besuchszeiten der Graphischen Sammlung und
der Bibliothek wie Sammlung der Gemälde und Skulpturen,
BESUCHSZEITEN: Täglich, ausser Montag, 10-12 und 2-5 Uhr, im Winter bis
Zintritt der Dämmerung; Mittwoch nachmittag und Sonntag vormittag und nachmittag
Eintritt frei, sonst mit wechselnden Ausstellungen zusammen Fr. 1.50.
DIREKTOR: Dr. W. Wartmann.
KATALOGE: Zürcher Kunstgesellschaft, Katalog der Sammlung von Gemälden und
3ildwerken im Kunsthaus, 1. bis 3. Auflage, mit 24 Abbildungen, 1910; Kunsthaus Zürich,
Verzeichnisse zu den Sammlungen, Veröffentlichungen, 1925; Kunsthaus Zürich, Samm-
ung der Skulpturen und Gemälde, 64 Tafeln, 1925; Kunsthaus Zürich, Sammlung
1910/1935; Kunsthaus Zürich, Bilder, 160 Tafeln, 1936, nach Gemälden und Skulpturen
ler Sammlung. Künstlerverzeichnis als Anhang im Verzeichnis der Skulpturen und Ge-
mälde 1925, vollständiger Zettelkatalog im Studiensaal.