Volltext: Korrespondenz Zürcher Kunstgesellschaft, Sammlung, 01.01.1941-31.12.1942

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CONRAD FERDINAND MEYER-STIFTUNG 
Zürich, den 23. Juni 194L. 
An die Zürcher 
Kunstgesellschaft, 
zürich, 
Frau CAMILLA ELISABETH MEYER, die am 16. Oktober 1936 
in Kilchberg bei Zürich starb, hat testamentarisch zum Andenken 
an ihren Vater, Conrad Ferdinand Meyer, eine gemeinnützige Stif- 
tung errichtet, die jüngern, im Kanton Zürich niedergelassenen 
Gelehrten, Künstlern und Schriftstellern die Förderung ihrer Ar- 
Jyeiten erleichtern soll. 
Aus den Erträgnissen des Stiftungsvermögens stehen Z,Z. 
jährlich ca, Fr.9,000,-- zur Verfügung. Die Zuwendungen sollen 
jeweilen im Monat Dezember erfolgen. 
Nach den Bestimmungen des Stiftungsstatutes können in 
ainem Jahr höchstens drei Stipendien verliehen werden. Ausnahms- 
weise kann auch die Zuwendung des ganzen für ein Jahr zur Verfü- 
gung stehenden Betrages an einen einzigen Destinatär erfolgen. 
Die Zuwendungen geschehen ohne irgendwelche Auflagen 
über die Verwendung des Stipendiums und ohne eine Pflicht zur 
Rechenschaftsablegung,. 
Ueber die Zuwendungen entscheidet der unterzeichnete 
Stiftungsrat, 
Wir beehren uns, Sie zu bitten, dem Stiftungsrat 
aventuelle Vorschläge für die Verleihung eines Stipendiums ein- 
zureichen, An eine Bindung in dem Sinne, dass nur DOZENTEN der 
Universität oder der Eidgenössischen Technischen Hochschule oder 
nur MITGLIEDER der unten genannten Schriftsteller- und Künstler- 
Organisationen bedacht werden können, ist nicht gedacht.
	        
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