Volltext: Korrespondenz Zürcher Kunstgesellschaft, Sammlung, 01.01.1941-31.12.1942

SAMMIUOS 
MUSEUM SCHWAB BIEL 
Auszug aus den Gemeinderatsverhandlungen 
vom 11. November 1942 
fe 
Die seit längerer Zeit als notwendig erachtete und in wei- 
ten Kreisen vielbesprochene Reorganisation des Museums 
Schwab hat greifbare Gestalt angenommen, Auf Grund einge- 
hender Prüfungen und unterstützt durch ein fachmännisches 
Gutachten unterbreitet die Museumsdirektion ihre Reorgani- 
sationsvorschläge, die in folgenden sechs Punkten zusammen- 
gefasst sind: 
1. Die Reorganisation des Museums Schwab erfolgt gestützt 
auf die Richtlinien der Eingaben der Museumsdirektion 
vom September 1941 und des Gutachtens von Dr. Georg 
Schmidt (Basel) vom Januar 1942, 
2. Den Sammlungen Schwab und Petinesca sind sämtliche 
Räume des Museums im Pasauart zur Verfügung zu stellen. 
3. Für die Kunstsammlung ist ein eigenes Ausstellungsgebäu- 
de gemäss Gutachten von Dr. Schmidt zu erstellen. 
Die naturkundliche Sammlung bleibt dem Museum Schwab 
angeschlossen. Es sind ihr jedoch die notwendigen Räume 
ausserhalb des Museums Schwab zur Verfügung zu stellen. 
5. Die Historisch-antiquarische Sammlung ist einzustellen. 
6 Von der Angliederung eines Rebbau- und Fischereimuse- 
ums, wie dies von gewisser Seite vorgeschlagen wurde, ist 
abzusehen. 
FF 
Der Rat erklärt sich mit diesem Programm einverstanden; 
er anerkennt die von der Museumsdirektion in unermüdli- 
ö;hem Streben zur Erreichung des Zieles geleistete wertvolle 
Ausarbeitung von Vorschlägen für die Verwirklichung des 
Programms, 
Biel. den 12. November 1942. 
Stadtkanzlei Biel.
	        
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