Volltext: Korrespondenz Zürcher Kunstgesellschaft, Sammlung, 01.01.1941-31.12.1942

| ÖFFENTLICHE BASLER DENKMALPFLEGE 
A) KLINGENTAL 19 - TELEPHON 49363 . POSTCHECK V 6856 
Basel, den 17, November 1942. 
An die 
Kunstgesellschaft 
ZÜüÜr ich. 
Sehr geehrter Herr Dr, Wartmann., 
Das Interesse, das die Ausstellung "Der Tod von Basel und die 
schweizerischen Totentänze" in weiten Kreisen gefunden hat, veran- 
lasste das Berner Kunstmuseum mit der Frage an uns heranzutreten, ob 
nicht die Ausstellung als Ganzes in Bern nochmals gezeigt werden 
könnte, Ausschlaggebend war dabei noch ein anderer Grund, die Bedeu- 
tung nämlich, die dem Manuel' schen Totentanz innerhalb der schwei- 
zerischen Totentänze zukommt. Es besteht denn auch die Absicht, die- 
se Abteilung auf der Berner Ausstellung nach Möglichkeit zu erwei- 
tern. 
Die Verwaltung des Berner Kunstmuseums gedenkt ferner zur Er- 
Sffnung dieser Ausstellung einen Katalog herauszugeben, dessen Redak- 
bion und Ausarbeitung von den Herren Prof. Dr. Conrad von Mandach, 
Dr. Hans Koegler und dem Unterzeichneten besorgt wird. Es soll also 
zuch diese LHücke ausgefüllt werden, die bei der Basler Ausstellung 
vrotz der eingehenden Beschriftung als fühlbarer Mangel empfunden 
murde., Aus all diesen Gründen wirden wir Ihnen empfehlen, dem Vor- 
schlage des Berner Kunstmuseums auch Ihrerseits zuzustimmen. 
Da im Dezember die Räume des Berner Museums durch eine schwei- 
zerische Iuftschiffahrts-Ausstellung belegt sind, würde die Ausstel- 
lung der schweizerischen Totentänze Mitte Januar beginnen und voraus- 
sichtlich bis Mitte März 1943 dauern. Es ergibt sich so auch die nö-—- 
tige Pause, den Katalog in Ruhe fertig zu stellen, Es besteht die 
Absicht, vorausgesetzt, dass Sie Ihre Zustimmung hierzu erteilen, 
die gesamte Ausstellung Mitte nächster Woche d.h, ca. am 25,.November 
nach Bern zu transportieren, Da die Objekte grösstenteils mit den Vi- 
trinen und in der bisherigen Montierung nach Bern spediert werden 
sollen, bedeutet dieser einmalige Transport eine wesentliche Verein- 
°achung und Verbilligung, die das Zustandekommen der Ausstellung er-
	        
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