Volltext: Korrespondenz Zürcher Kunstgesellschaft, Sammlung, 01.01.1941-31.12.1942

‚ammIuß 
A. Hans Feist 
Zytel Bristol 
; Ad 
Me A 
RS 
f Genf 
/ 
Zürich, den 30. März 1941. 
“Sehr verehrter Herr Direktor wWartmanni 
Ich sende Ihnen anbei eine Offerte, sowie noch die 
Fotographien des Nattier und des Tienvolo, im Fall Sie die eine 
>der andere auch noch der Kommission vorlegen wollen. 
Wir würden Ihnen natürlich unendlich dankbar sein, wenn 
3twas zustandekäme. Wir wollen, nachden wir das Visum zugesagt 
dekommen haben, nun gerne so schnell als möglich nach Amerika 
Fahren. Es kann sich ja jetzt von Woche zu Woche alles ändern 
ınd so hängt bei uns natürlich von einer schnellen Entscheidung 
lie ganze Zukunft ab. Auch aus diesen Gründen würden wir in 
diesem Augenblück im Preisxe entgegenkommen, falls hierdurch eine 
schnellere Entscheidung erwirkt werden könnte. Zunächst wäre 
vyohl zu entscheiden, ob Sie überhaupt sich für eines der Bilder 
interessieren und es in Frage kommt. Veber den Treis wird man 
Sich dann schon einigen. 
Ich würde dem Museum eigentlich am meisten den van Goyen 
empfehlen. Er ist eines der reinsten und edelsten Bilder, die wirz 
besitzen.und ist besonders schön in der Farbe. Nächst diesem den 
Tiepolo,der ja neuerdings sehr Mode geworden ist. Es ist ein be- 
sonders reizvolles kleines Bildchen. Man könnte da in dem TYreis 
auch etwas entgegenkommen. Ich würde natürlich bei den kleineren 
Bildern lieber im "reis entgegenkommen als bei den Zrossen. 
Ich fahre heute nach Genf zurück, meine Adresse dort 
ist lotel Bristol, Tel, 23 101. Tech wäre Ihnen sehr dankbar, wenn 
Sie mir eine Zeile schrieben oder Mich anriefen, falls die Mög- 
Lichkeit einer »ovositiven Entscheidung besteht. 
Was den Johannes®anbelangt, So verhandle ich nunmehr nach 
anderer Seite, da Sie mir sagten, dass er nicht in Frage käme. 
Ich habe ihn gestern Herrn ?Prof, Lehmann gezeigt und er war ganz 
begeistert davon und hält ihn für das Werk eines grossen Meisters. 
%s ist schade, dass Sie ihn sich nicht einmal selbst angesehen 
aaben. Ich glaube bestimmt, Sie würden genau der gleichen Ansicht 
sein. Er ist ein Meisterwerk allerersten Ranges. Ich kann es 
verstehen, dass Herr Prof. Haller als moderner Bildhauer ihn 
X —_, , 
(large Pitt A lar Eds Aut
	        
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.