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DER ÖFFENTLICHEN KUNSTSAMMLUNG IM KUN“ --7""-""M BASEL
ST. ALBANGRABEN 168 TEL. 318 55
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Basel, 16, Nez. 1941.
Sehr verehrter Herr Direktor,
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Darf ich Jhnen zur Empfangsbestätigung der Füssli-Zeichnungen
äoch auch noch die Bestätigung des rechtzeitig bei uns einge-
troffenen Bandes 3192 mit den Usteri-Zeichnungen legen.
Das darin enthaltene " Vater unser eines Unterwläners " konnte
ich in zehn Entwicklungsphasen verfolgen, zwei Folgen bei Martin
Usteri, vier Folgen bei Marquard Wocher (dabei ist ein Skizzenbuch,
das die Figuren Usteris einzeln "ins Klare" bringt), den Augsburger
Kleindruck mit den Stichen Laminits von 1806 und verschiedene
spätere Kopien in veränderten Format.
Zu diesen späteren Kopien zähle ich nun auch das Blatt, das auf
die Rückseite von Blatt 41 Jhres Albums zwischen die echten Ent-
wurfsblätter eingeklebt ist. Es ist grau in gral gemalt, im Gegen-
sinn, hat das Format und viele Einzelheiten aus den kleinen Stichen
von Laminit, die es voraussetzt, Bestimmt ist es eine deutsche
Kopie, da es die Bauweise eines Schweizer Blockhauses nicht mehr
begriffen und falsch umgedeutet hat.
Darf ich die Kleinigkeit zuhanden Jhrez Verzeichnisse mitteilen
und Sie zugleich fragen, ob es von den beiden Folgen Usteris schon
Aufnahmen gibt, oder ob Sie einverstanden wären, wenn wir kleine
Studienaufnahmen im Format 9/12 anfertigen würden, d.h. dass die
Platten auch jederzeit zu Diapositivzwecken gebraucht werden könnten.
Den Band erhalten Sie in den nächsten Tagen zurück.
Mit herzlichem Dank und höflichen Empfehlungen
Jhr AL
Lat Vals
Xuys toas