Volltext: Korrespondenz Zürcher Kunstgesellschaft, Sammlung, 01.01.1941-31.12.1942

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‚ Editeur - Wallisellen -Zürich 
"elephon: Zürich 932.126 Telegramm: Ruegg Postcheck-Konto VIll 196 
jen 2. August 19741 
Titl. 
Direction das Kunsthauses 
Aürcrich. 
Sehr geehrte Herren, 
Ich erhielt Jhr Geehrtes vom 29. Juli und danke Jhnen 
für Jhre freundlichen Mitteilungen bestens. Wenn sich meine 
Anfrage auf das Gemälde " Der Heiratskontrakt " von Albert 
Anker bezog,so geschah dies auf Nachfrage seitens der Kund- 
schaft hin und wäre die Reproductions desselben sowieso 
nur als einfarbige Widergabe gedacht gewesen. 
So Sie mir nun davon abraten,wäre mir und meinen Kunden 
vielleicht dadurch gedient,dass ich mich mit Jhrer güt. 
äörlaubnis vielleicht an einen Buchverleger wende,der mir 
für meines Zwecke ( Vermählungskarten ) ein gewisses Quan- 
tum farbiger Bilder abgeben würde, 
Ich danke Jhnen ferner für Jhre Anregung ,mich lebender 
Schreizerkünstler zu bedienen. Dies ist nun aber nicht so 
ainfach,denn es liegt in der Natur der Branche,dass Gratu- 
lationskarten für den Schweizerbedarf nur in bescheidenen 
Auflagen gedruckt werden können,denen gegenüber die Origi- 
nalkosten gewöhnlich in einem Missverhältnis gegenüberstehen 
sodass daran wieder jedes Project scheitert. Ab und zu ist 
eg ja möglich und hat z. B. Frau M, Riggenbach - Oerlikon 
schon Aufträge bekommen. Schwieriger ist es mit der Beschef- 
fung von figürlichen Motiven,es sei denn,dass Sie die Freund-
	        
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