Volltext: Korrespondenz Zürcher Kunstgesellschaft, Sammlung, 01.01.1941-31.12.1942

Diese Grundsätze bezieen rich in dem Bereich der zürcherischen 
und schweizerischen Heimat wie des Auslandes auf die Plastik, die Mas 
lerel, üie ZAglchnmung und die Druckzrephik, wie die Verschiedenheit 
von Technik und Zsterinal kein Hindernis bedeutet für die Xinheit und 
Stärke des künstlerirehen Ausdrucks, Als entscheidend #11t ber bei 
jer Wehl des einzeinen Gerkes nicht seine Zugehüriskeit zu einer 8usS- 
serkünstlerischen , sei es zeosrephlschen, historischen, 1Äe010gi. 
schen Yatexorie, sondern seine Reinheit und Starke als Kunstwerk; wie 
Ale zeitlose Yreiheit der Zune ja neben Kissenschaft und Religion 
etets das festete Rand, die beredteste Sprache und der trüstlichste 
Reweis für des zenmeinsame Fühlen und die Uusterblichkeit des Geistes 
unter den Lenschen, nach der zeitlichen Tiefe und der räumlichen Brei- 
te = wesen ist und schÄn Wird 
Us bintorische Bezründung und die Dersteliung der für die !T- 
füllumg © 798 Programs zu Gebote siehenden und von den Urganen des 
Kunsthauses in der jüngsten Vergengenheit und zezgentrtia beschrittenen 
Wege sind Zzurämırngefaässt und ausführiicher beieuchtet in der Zchrift 
"Die Yancılurzen des Zürcher Zunsthauses, Nenujahrsblett 1505 der ZUre 
üoher Kunstzyesellschaft" und in deren illusirativer Zrgänzung "Kunste 
haus Zürich, Bilder nach Skuloturen und Gemälden der Sannmlung, 19536" 
und Nachtrag von 1939, Diese beiüen Veröffentlichungen haben wir Ihnen 
vor nicht lanzer Zeit auf Ihre Frege nach ikhterislh über den Ausbau der 
Sammlungen im Kunsthaus eushändigen Cürfen. In dem in unserem Schrei-