Volltext: Korrespondenz Zürcher Kunstgesellschaft, Sammlung, 01.01.1943-31.12.1943, A-M

3.November 1943 
Herrn Ph.,Albert & 
Sehr „eehrter “ 
— Burlet. St,Albanvorstadt 79 
+ 
Basel 
Nachdem ich noch die Rousseau-Ikonographie 
{4r Adurchgearbeitet habe, bin ich gerüstet 
sAver für die Büste von J.B. Lemoine II 
YyCr) unserer Sanmlunsskommission. Die Herren der Kom- 
mission, wie ich, erwarten den larnmor mit Ungeduld. 
Die Sitzum;z sollte noch ailese Woche stattfinden, und es 
ist ausserordentlich wichtig, dass die Büste zur Aleichen 
Zeit behandelt werden kann, wie einize andere grössere 
Faufan;ebote, denen gegenüber sie, wie ich glaube,gerade 
lm Kontrast zu der künstlerischen und marktmässigen Bewer- 
tunz der übrigen, wenioer interessanten werke, sich durch- 
setzen soilte. Dürfen wir Ihre Sendung also spätestens für 
ibermoruzen Freitag Vormittag erwarten ? 
Mit höflichen Grüssen 
Mirektor des Zürcher Kunsthauses 
Als der obige Brief geschrieben war,stand die Kiste mit der Büste 
bereits im Haus,ohne dass wir vom Inhalt Kenntnis hatten,Inzwi- 
schen ist sie ausgepackt worden. Sie ist unbeschädigt und recht 
schön, Die Kommissionssitzun:; kann aber doch diese Woche nicht 
nehr stattfinden. 
Könnzen Sie mir noch Sagen,warum die Genfer sich für diesen 
Rousseau Nicht interessiert haben, Das Büchlein von Romain Roland 
brin$ in seiner Einleitung an sich nichts Neues,Ich werde es in 
ler Sitzung aber gern auch bereit halten, statt umfangreicherer 
Belege, über die ich für den Notfall auch noch verfüge.
	        
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