NTERNATIONALE MONATSSCHRIFT FÜR FREIE GRAPHIK, GEBRAUCHSGRAPHIK UND DEKORATION
HERAUSGEBER: DR. WALTER AMSTUTZ UND WALTER HERDEG
AMSTUTZ & HERDEG <GRAPHIS> VERLAG
ZÜRICH !
Eerrn
Br. W.H.rtmann.
2/9 Kunsthaus
NÜSCHELERSTRASSE 45 + TELEPHON: 271215 ° TELEGRAMME: <AMHERD>
PBOSTCHECK: Vill 23071 ° BANK: SCHWEIZ. BANKGESELLSCHAFT, ZÜRICH
IHR ZEICHEN:
UNSER ZEICHEN: hi5öt 72
zürRıCH, den 8, MAäTZ 19/
BETRIFFT:
Sehr geehrter Herr Doktor,
Ich danke Ihnen für Ihr Schreiben vom 6, März. Gerne glaube ich Ihnen, dass Sie we-
zen dem Verbleib der "iunch-Blätter" schwere Tage und sogar hächte durchgemacht haber
ınd auch Ihre Zeit dadurch stark in Anspruch genommen war. Ich möchte nochmals mei-
nem prossen Bedauern über den Vorfall Ausdruck geben, und Sie bitten, mich zu ent-
schuldigen.
5s war mein Dversönlicher Fehler. Durch das hin- und hertragen der grossen Yapre mit
ien Originalen, hatte sich b °* mir nschträglich die fixe Idee herausgebildet, die
jappe sei zuletzt von uns im Kunsthaus abgefeben worden, und scheinbar ohne Liefer-
schein.
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der Firma Schwitter AG, ist es ms auch nie vor-
zekammen, dass uns Originaln nicht „bgzeil.efert murden, sodass ich es als zwecklos
erachtete, dort anzufragen. Der Grund, weshalb ich es zuletzt doch tat, war zu er-
fahren, an welchem Tsg Schwitter uns die Originale abgeliefert hatte. Ich hoffte da-
nit einen Anhaltsvunkt für die weiteren Nachforschungen zu erhalten. - ich war ja
nit unserem Laufburschen gerade auf dem Weg zu Ihnen, als ich Schwitter anfragte.
Sie können kaum ermessen, sehr geehrter Herr Doktor, wie sehr ich diesen Vorfall be-
äaure, und noch vielmehr bedauern wirde, wenn dadurch bei Ihnen ein schlechter Ein-
iruck von der Zuverlässigkeit unserer Firma zurückbleiben würde,
[ch begrüsse Sie mit dem Ausdruck meiner vorzüglichen Hochschtung.
In unserem langjährigen Verzehr
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JEFIZIELLES ORGAN DES VERBANDES SCHWEIZERISCHER GRAPHIKER UND DES VERBANDES DER BERUFS-SCHAUFENSTER-DEKORATEURE DER SCHWEIZ