Restauratorin in die Hände geraten 1s6, was Desser unterblieben
Ware.
Wir bei der Stiftung stehen mit Lausanne und Einsiedeln
in Unterhandlung, aber beide kirchliche Behörden zeigen sich aus-
serordentlich spröde. Hand in Hand damit geht 8@. . h/
eine ausserordentliche Kunst- oder Verkehrswertsthätzung dieser
membra disiecta. Zahlen wurden noch nicht genannt. Unsere Stiftung
wäre bereit, diese Ausschnitte, des Autors wegen, zu relativ hohen
Preisen zu erwerben, wobei selbstverständlich die Kösung der Depo-
nierungsfrage eine gewisse Rolle spielt, die leicht mit dem Finan-
zierungsproblam in Zusammenhang gebracht werden könnte. An der De-
ponierungsfrage wäre Zürich und Basel in gleicher Weise interessiert
weil beide Besitzerin von zwei zugehörigen Hauptwerken sind, und
Bern beansprucht aller Voraussicht die Primogenitur auf alles, was
mit Niklaus Manuel zusammenhäägt.
Aber vorderhand hat es gar nicht den Anschein, dass wir
zu dem gewünschten Ziele gelangen. P. Rudolf Henggeler in Einsie-
deln schreibt mir, er sei grundsätzlich gegen Jede Veräusserung und
Lausanne sucht offenbar unter der Hand einen zweiten Interessenten,
um denselben gegen die Stiftung ausspielen zu können, ,
Ich schreibe Ihnen dies alles, damit Sie über die Sache
sine gewisse Uebersicht gewinnen und in der Annahme, die endgültige
Lösung dieser Sorgen der Stiftung gehe Ihre Sammlung nicht weniger
an, als die von Basel und Bern,
Aber wie ich eingangs betont habe, bitte ich Sie, die Sa-
che intern zu behandeln,
Mit e-"” *‘chtiger Hochachtung
Ihr sehr ergebener
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