26, November 21942
Herrn Dreil.cyer=-nann,
DEKTEeLLr der ulLdHEeNÖGSSLICchNeN Kommission
der Gottfried Keller-Stiftung
Zur Zeit Schweizerisches Landesmuseum Zürich
Sehr geehrter Herr Doktor,
a1” erhalten soeben Ihr Memorandum mit denm Datum
des 25.Noverbor und beeilen uns, Ihnen die drei Photogra-
phien, Ale Die una am 27,£eptexnber zugestellt haben, zu Über«
senton, kenn Sie nach unseren Winschen zrasenfke hätten wir
Yen A
z den einen, dass das Teilstück uus einer PZurstellung
"Die Aussendung der Apostel zum „ehramt" mit der einerseite
dem Niklaus Lamı3i, underseits den Mans Leu Zzugescariebenen
"Schlüsselverleihun; &n Petrus" in der Sunmalung des Kunst-
hause zusarmon kumnen künnte,
Die "Anbetung der Könige“ kunn sehr sahörn unf werte
voll sein, doch gestaättut die kleine Photographie darüber kein
endsültiges Urteil.
Die Zusamjensohürigkeit der"£chlüsselverleihung”
und der"Aussendun; der Apostel" ,‚ sowic der "Anbetung" als
Werke eines einzigen Künstlers scheint nach denm was die Re«-
Produktionen Zu Sen gestatten, unbe treitbar, Das Kunst«
haus hätte Cerhalb Interesse &uch dile’Anbetung”" zu übernehnen.
wenn GÜie sich schon erkundigen, wie vir uns gegenüber den Tas
feln steiien. Doch müssten wir, wenn eine Möglichkeit auf re
füllung derartiger Wünsche an sich besiehen sollte, vor allem
einmal die Uriluinale sehen.
Vit höflichen Crüssen An Sie und die Herren der
Kommission, Ihr sehr erzebener
Beilage:;3 hotorranhien
Direktor des Zürcher Kunsthauses