Volltext: Korrespondenz Zürcher Kunstgesellschaft, Sammlung, 01.01.1943-31.12.1943, A-M

26, November 21942 
Herrn Dreil.cyer=-nann, 
DEKTEeLLr der ulLdHEeNÖGSSLICchNeN Kommission 
der Gottfried Keller-Stiftung 
Zur Zeit Schweizerisches Landesmuseum Zürich 
Sehr geehrter Herr Doktor, 
a1” erhalten soeben Ihr Memorandum mit denm Datum 
des 25.Noverbor und beeilen uns, Ihnen die drei Photogra- 
phien, Ale Die una am 27,£eptexnber zugestellt haben, zu Über« 
senton, kenn Sie nach unseren Winschen zrasenfke hätten wir 
Yen A 
z den einen, dass das Teilstück uus einer PZurstellung 
"Die Aussendung der Apostel zum „ehramt" mit der einerseite 
dem Niklaus Lamı3i, underseits den Mans Leu Zzugescariebenen 
"Schlüsselverleihun; &n Petrus" in der Sunmalung des Kunst- 
hause zusarmon kumnen künnte, 
Die "Anbetung der Könige“ kunn sehr sahörn unf werte 
voll sein, doch gestaättut die kleine Photographie darüber kein 
endsültiges Urteil. 
Die Zusamjensohürigkeit der"£chlüsselverleihung” 
und der"Aussendun; der Apostel" ,‚ sowic der "Anbetung" als 
Werke eines einzigen Künstlers scheint nach denm was die Re«- 
Produktionen Zu Sen gestatten, unbe treitbar, Das Kunst« 
haus hätte Cerhalb Interesse &uch dile’Anbetung”" zu übernehnen. 
wenn GÜie sich schon erkundigen, wie vir uns gegenüber den Tas 
feln steiien. Doch müssten wir, wenn eine Möglichkeit auf re 
füllung derartiger Wünsche an sich besiehen sollte, vor allem 
einmal die Uriluinale sehen. 
Vit höflichen Crüssen An Sie und die Herren der 
Kommission, Ihr sehr erzebener 
Beilage:;3 hotorranhien 
Direktor des Zürcher Kunsthauses
	        
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