Volltext: Korrespondenz Zürcher Kunstgesellschaft, Sammlung, 01.01.1943-31.12.1943, A-M

11, Januar 1945. 
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Herrn Dr. Amstutz 
in Verlag Amstutz & Herdeg, Nüschelerstrausse 453, Zürich 1. 
Sehr geehrter Herr Doktor, 
Die elf Seiten Maschinenschrift meines Aufsatzes "Ed« 
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vard Munch der Craphiker" gestatte 1ch mir mit einigen Worten zu 
begleiten, Zuerst möchte ich Ihnen danken für Ihre Freundlichkeit, 
mit der Sie die Eröffnung über aen/Unfeng von Vox vier Seiten weit 
überschreitenden Text entgegen genommen haben und sodann Sie ersuchen, 
Streichungen nicht vorzunehmen, da im Text natürlich eines zum andern 
gehört und beim Ausfall gewlsser Partien das Canze aus einander fallen 
und den innern Zusa:menhang verlieren würde, Jetzt ist es 50, di88 
Anfang, Mitte und Schluss einander antworten und die Voraussetzungen 
für die graphische Kunst von Munch einm&l zusammen gefasst und be- 
leuchtet sind, wie meines Wissens es bisher sonst noch nirgends ge- 
schehen ist. Als Leserschaft 1st auch nicht nur ein engeres, viel- 
leicht an Munch eher oberflächlich interessiertes Zürcher Publikum 
gemeint, sondern die ernsthaften und massgebenden Kreise sowohl in 
Skandinavien, wie in England und vielleicht auch Amerika. 
Es tut mir, wie gesagt, iLufrichtig 1e1d, d:;8s8 ich Sie 
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über dem Umfang des Aufsatzes vorerst in Verlegenheit setze, meine 
innere Kompensation ist nur die, dass ich hoffe, die eingehende Dar- 
stellung werde schliesslich Ihrer 80 schönen Zeitschrift doch mehr 
nützen, als eine vorwiegend nur Astetisierende Betrachtung der 
Graphik von Munch, Ich habe auch den "itel des Aufsatzes formuliert 
"yavard Munch der Graphiker”" und möchte Sie bitten, ihn so zu lassen, 
im Gegensatz zu der Ankündigung des Aufsatzes in Nr. 3/4 der Graphis 
als "Edvard Munchs graphisches Werk."
	        
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