meinen Rückblick über unsere Berner Ausstellung geschrieben,
so eine Art Schwanengesang, der vielleicht im Druck erscheinen
wird.
Sie stehen dem Zürcher DS than bereits 30-40 Jahre als
Direktor vor, in Nachfolgeschaft des/Mir nicht in bester Erinne-
rung stehenden 3% LuSchap Kusch, aber Sie sind immer noch in der
Vollkraft Ihrer Arbeit/ünd haben den Löwenanteil an der grossar-
tigen Entwicklung des Zürcher Kunsthauses., Die Krönung Ihres VWer-
kes wird die Vollendung des erweiterten Museums, verbunden mit ei-
ner grossen Aeufnung des Sammlungsinventars bilden, Ihrem Institut
fallen fortwährend Schenkungen und Gaben zu, auf die wir bei der
Gottfried Keller-Stiftung seit Jahrzehnten vergebens warten, Unser
Kapitalfond ist ja zahlenmässig zz intakt geblieben, aber der inne-
re Wert dieses Vermögens hat in seiner Kaufkraft nach 50 Jahren enorm
eingebüsst. Merkwürdig, dass dies kein kinderloser Mäcen einsieht.
Mit vorzüglicher Hochachtung grüsst
Ihr ergebener
‚al